KINDERBETREUUNG: 1000 Unterschriften gegen Kita-Auslagerung

In Luzern hat die Gewerkschaft Vpod am Mittwoch mit einer Petition mit 1000 Unterschriften gegen die Auslagerung der Kita des Kantonsspitals an einen privaten Betreiber protestiert. Sie befürchtet schlechtere Arbeitsbedingungen und einen Abbau bei der Kinderbetreuung.

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Die Gewerkschaft Vpod vor dem Luzerner Regierungsgebäude. (Bild: pd)

Die Gewerkschaft Vpod vor dem Luzerner Regierungsgebäude. (Bild: pd)

Die Petition an den Regierungsrat nahm Staatsschreiber Lukas Gresch entgegen, wie der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) auf seiner Facebook-Seite mitteilte. Das Begehren fordert das Kantonsspital auf, die Auslagerung der Kindertagesstätte in Luzern an die Small Foot GmbH zu stoppen.

Die Auslagerung ist gemäss Angaben des Luzerner Kantonsspitals (LUKS) bereits beschlossen. Gegenwärtig würden die Verantwortlichen über die Ausgestaltung der Betreuungskonzepte und die Anstellungsbedingungen verhandeln, teilte das LUKS auf Anfrage mit.

Betroffen von der Privatisierung sind 17 Mitarbeitende, Lernende und Praktikantinnen. Für diese gebe es eine Anschlusslösung, heisst es in der Mitteilung. In der Krippe werden täglich rund 20 Kinder betreut.

Die Kita Kunterbund bleibt am selben Ort bestehen. Das Angebot soll laut Angaben des Spitals verbessert werden. So soll allen Mitarbeitenden des Spitals in Luzern auf der Warteliste ein Betreuungsplatz für ihr Kind angeboten werden.

Die Kindertagesstätten des Kantonsspitals an den Standorten Sursee und Wolhusen werden bereits durch Drittanbieter betrieben. (sda)