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Kinderbetreuung in Luzern immer beliebter

Laut einem Bericht sind Familienergänzende Angebote in der Stadt Luzern sehr gefragt: 2012 wurden 44 Prozent der Kinder im Vorschulalter in einer Kindertagesstätte betreut oder haben eine Spielgruppe besucht.
Die Stadt Luzern setzt auf Sprachförderung in Spielgruppen. Im Bild eine Spielgruppe aus Emmenbrücke. (Symbolbild/ Archiv Neue LZ)

Die Stadt Luzern setzt auf Sprachförderung in Spielgruppen. Im Bild eine Spielgruppe aus Emmenbrücke. (Symbolbild/ Archiv Neue LZ)

Seit der Einführung von Betreuungsgutscheinen nehme sowohl das Angebot an Betreuungsplätzen in Kindertagesstätten als auch die Nachfrage in der Stadt Luzern zu. Einige Kindertagesstätten führen wieder Wartelisten. Vor allem Babyplätze sind sehr gefragt. Laut dem Monitoringbericht zur Familienergänzenden Kinderbetreuung 2012 geht die Stadt aber grundsätzlich davon aus, dass genügend Betreuungsplätze vorhanden sind.

Sprachförderung in Spielgruppen

Bei der Sprachförderung in Spielgruppen setzt die Stadt Luzern laut Bericht einen Schwerpunkt. In den Kindertagestätten sei der Anteil an Kindern mit einer anderen Erstsprache zwar ebenfalls hoch, diese Kinder sprächen aber bedeutend besser Deutsch als Kinder in Spielgruppen. Der Anteil an Kindern, die sehr schlecht bis gar kein Deutsch sprechen, liegt in den Spielgruppen bei rund 15 Prozent.

Von den Kindern im Schulalter wurden im vergangenen Jahr 19 Prozent in familien- und schulergänzenden Angeboten betreut: 18 Prozent in den Tagesstrukturen der Volksschule, die übrigen Kinder bei Tagesfamilien. Die schulergänzende Betreuung werde zunehmend von jüngeren Kindern, bereits ab dem freiwilligen Kindergarten genutzt.

Ausbau der Tagesstrukturen in der Volksschule

Im Herbst 2012 stimmte das Stadtparlament dem Ausbau des Betreuungsangebots in der Volksschule zu. Es werden ab Sommer 2017 insgesamt 560 Tagesplätze (dazu gehören alle Elemente der Ganztagsbetreuung nämlich: Früher Morgen, Mittagstisch, Nachmittagsbetreuung) und zusätzliche 220 Mittagstischplätze angeboten. Der Ausbau findet etappiert bis Schuljahrbeginn 2017/18 statt.

pd/bep

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