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KINDERBETREUUNG: Mehr Luzerner Kinder werden familienergänzend betreut

Im Kanton Luzern besuchen von den 16'500 Kindern im Vorschulalter 16 Prozent eine Kindertagesstätte (Kita). Zwei Prozent werden bei einer Tagesfamilie betreut.
Kinder beim gemeinsamen Spiel in einer Kindertagesstätte. (Bild: Jörg Carstensen/Keystone)

Kinder beim gemeinsamen Spiel in einer Kindertagesstätte. (Bild: Jörg Carstensen/Keystone)

Insgesamt ist der Anteil der familienergänzend betreuten Kinder zwischen 2012 und 2017 um 4 Prozent gestiegen.

Der Anteil variiert aber stark nach Wahlkreis: In der Stadt Luzern, in der die meisten Kitas angesiedelt sind, werden 42 Prozent aller Kinder im Vorschulalter familienergänzend betreut. Im Wahlkreis Entlebuch hingegen sind es nur gerade 4 Prozent.

In den vergangenen fünf Jahren stieg aber nicht nur die Nachfrage an sondern auch das Angebot, wie die Luzerner Staatskanzlei am Montag mitteilte. Sie präsentierte eine Erhebung zur Entwicklung und Nutzung des Betreuungsangebots, die nun nach 2012 zum zweiten Mal durchgeführt wurde, und die zur Weiterentwicklung des Angebots dienen soll.

2017 gab es im Kanton Luzern 92 Kitas - 29 mehr als 2012. In 63 von 83 Gemeinden besteht überhaupt ein Kita-oder Tagesfamilienangebot.

Betreuungsplatz kostet mehr

Im Schnitt beträgt der Vollkostentarif für ein Kind ab 19 Monaten 105 Franken pro Tag. Das sind acht Franken mehr als 2012. Für die Betreuung eines Säuglings bis und mit 18 Monaten zahlen die Eltern im Kanton Luzern durchschnittlich 122 Franken. Vor fünf Jahren kostete ein solcher Kitaplatz noch 111 Franken.

Hohe Elterntarife können dazu führen, dass das verfügbare Einkommen sinken, wenn Eltern ihr Arbeitspensum erhöhen. Um diesem negativen Erwerbsanreiz zu begegnen, geben heute 21 Luzerner Gemeinden den Eltern einkommensabhängige Betreuungsgutscheine ab. 2012 gab es solche Gutscheine erst in acht Gemeinden. Einige Gemeinden unterstützten nicht die Eltern, sondern die Kitas direkt. (sda)

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