«KINDERFREUNDLICHE GEMEINDE»: Interpellation: Emmer SVP-Fraktion verlangt Informationen zum Zertifikat

Der Einwohnerrat Emmen wurde über die Pläne des Gemeinderates, mit dem Zertifikat «Kinderfreundliche Gemeinde» ausgezeichnet zu werden, erst Anfang 2017 informiert. Die SVP-Fraktion hat diesbezüglich eine Dringliche Interpellation eingereicht.

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Der Themenspielplatz in Emmen ist ein erster Schritt in Richtung Unicef-Zertifikat «Kinderfreundliche Gemeinde». (Bild: Philipp Schmidli)

Der Themenspielplatz in Emmen ist ein erster Schritt in Richtung Unicef-Zertifikat «Kinderfreundliche Gemeinde». (Bild: Philipp Schmidli)

Im Januar 2017 wurde bekannt, dass sich die Gemeinde Emmen zum Ziel gesetzt hat, mit dem Zertifikat «Kinderfreundliche Gemeinde» von Unicef ausgezeichnet zu werden (wir berichteten). Der Emmer Gemeinderat hat am Dreikönigsgespräch Vertreter von Wirtschaft, Verwaltung und Politik erstmals über das Ziel informiert.

Marco Paternoster hat nun im Namen der SVP-Fraktion des Emmer Einwohnerrates eine Dringliche Interpellation eingereicht. Er kritisiert, dass das Parlament vorgängig nicht über diesen Schritt des Gemeinderates informiert wurde.

Zertifikat kostet bis zu 20'000 Franken

Aufgrund dieses Anliegens müsse die Gemeinde einen Aktionsplan für die kommenden vier Jahre ausarbeiten, wie Paternoster in der Mitteilung schreibt. Je nach Einwohnerzahl kostet das Zertifikat nämlich bis zu 20'000 Franken.

Dieser möchte nun im Namen der SVP-Fraktion unter anderem wissen, wie hoch der budgetierte Betrag sei und wo das Projekt künftig budgetiert werden. Ausserdem fordert er den Gemeinderat auf, Fragen zum jetzigen Stand des Projekts, zu den dafür eingesetzten Stellenprozente und zu messbarem Mehrwert des Zertifikats für die Gemeinde wissen.

Hier geht es zur vollständigen Interpellation.

pd/chg