KINDERPRLAMENT: Luzerner Regierung erhält «saure Zitrone»

Das Kinderparlament der Stadt Luzern verleiht dem Luzerner Regierungsrat die Saure «Zitrone». Der Regierungsrat habe sich mit Sparmassnahmen in der Bildung besonders kinderunfreundlich verhalten.

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Finanzdirektor Marcel Schwerzmann während der Kantonsratsdebatte zum Sparpaket. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Finanzdirektor Marcel Schwerzmann während der Kantonsratsdebatte zum Sparpaket. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Das Kinderparlament sei der Meinung, dass der Regierungsrat sich mit den Sparmassnahmen ins eigene Fleisch schneide, sagte Samia Baghdadi, die Leiterin des Kinderparlamentes. Wer eine gute Ausbildung habe, erhalte später einen guten Job und könne viel Steuern zahlen.

Neben der Regierung des Kantons Luzern war auch die der Stadt für die "saure Zitrone" nominiert, und dies gleich zwei Mal. Dem Stadtrat wurde Kinderunfreundlichkeit vorgeworfen wegen der Schliessung des Hallenbades Utenbergs und wegen der Aufhebung von Fussgängerstreifen in Tempo-30-Zonen.

Die Stadt Luzern wurde aber vom Parlament auch gelobt. Weil sie die Kreativ- und Sportwochen durchführt, verlieh ihr das Kinderparlament den "goldenen Lollipop", den Preis für Kinderfreundlichkeit. Auf Platz zwei landete die Fasnachtsgesellschaft Fidelitas, die Geld für einen Spielplatz zur Verfügung gestellt hatte. (sda)