Kiosk-Konkurrent kritisiert Stadt

Die Confiserie Bachmann baut am Quai in der Stadt Luzern eine Gelateria. Nicht alle haben Freude daran.

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Planskizze der Fassade von der Strasse aus gesehen. (Bild: PD)

Planskizze der Fassade von der Strasse aus gesehen. (Bild: PD)

«Wir sind wohl zu klein, um in dieser Stadt eine Chance zu bekommen», sagt Uschi Moser. Die Resignation hat sich bei ihr und ihrem Mann Henri Piccand nach fast dreijährigem Kampf um ihren mobilen Kiosk auf der Seeseite am Luzerner Schwanenplatz eingestellt. «Während die Confiserie Bachmann einen riesigen ganzjährigen Stand bauen darf, werden unserem Stand ständig Steine in den Weg gelegt», sagt Piccand.

Das ist für die beiden besonders bitter, weil auch sie sich bei der Stadt als Betreiber des neuen fixen Kiosk-Gebäudes beim Luzernerhof beworben hatten, den nun die Confiserie Bachmann AG baut. Dass bei der Vergabe nicht alles korrekt verlaufen sei, verneint Rico De Bona, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen bei der Stadt Luzern: «Es gab ein Vergabeverfahren auf Anfrage, für das vier Bewerber eine Eingabe gemacht haben.» Eine Nutzwertanalyse habe ergeben, dass die Bachmann AG das beste Konzept eingereicht habe.

Planskizze der Fassade von der Strasse aus gesehen. (Bild: PD)

Planskizze der Fassade von der Strasse aus gesehen. (Bild: PD)













Der neue Kiosk wird 25 Quadratmeter gross. Im Gebäude ist unter anderem auch ein Bushäuschen und öffentliche WC-Anlagen (links in der Skizze) integriert.

Silvia Weigel

Den ausführlichen Artikel finden Sie in der Freitagsausgabe der Neuen Luzerner Zeitung.