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KIRCHE: Aus Beichtstühlen werden Vitrinen

Die Beichtstühle in den katholischen Kirchen werden immer weniger ge­braucht. Das brachte zwei Luzerner Pfarrer auf eine Idee.
Pfarrer Leopold Kaiser und Daniel Riedo (mit Bart), haben einen Beichtstuhl zu einem Schaufenster umfunktioniert. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Pfarrer Leopold Kaiser und Daniel Riedo (mit Bart), haben einen Beichtstuhl zu einem Schaufenster umfunktioniert. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Mit dem Rückgang der Gläubigen wird in den katholischen Kirchen auch viel weniger gebeichtet. Daher haben zwei Luzerner Pfarrer in ihren Kirchen Beichtstühle, die nicht mehr benützt werden, umfunktioniert. In der Kirche St. Paul ist aus dem Beichthäuschen eine Ausstellungs-Vitrine geworden.

Zurzeit ist die Ausstellung dem aktuellen Thema Fasnacht gewidmet. Im Schaufenster sind bunte Masken und Figuren zu sehen. Alle sechs bis acht Wochen soll die Ausstellung gewechselt werden.

«So was habe ich vor 20 Jahren mal in einer Kirche in Sempach gesehen. Die Idee fand ich brillant», sagt Pfarrer Kaiser. Die Zahl der Beichtenden sei zurückgegangen. Wenn trotzdem jemand seine Sünden mitteilen will, gibt es dazu ein spezielles Angebot: «Dafür haben wir extra ein Lebensbe­ratungszimmer.» Dort sei die Atmosphäre nicht so düster, und man könne entspannt das Gespräch suchen.

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.

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