KIRCHLICHE DIENSTE: Synode: «Die Kirche ist kein Supermarkt»

Auch Konfessionslose sollen kirchliche Dienste beziehen können. Preisschilder in der Kirche wird es aber zukünftig keine geben.

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An einem Konzert in der evangelisch-reformierten Lukaskirche in Luzern. (Archivbild Nadia Schärli/Neue LZ)

An einem Konzert in der evangelisch-reformierten Lukaskirche in Luzern. (Archivbild Nadia Schärli/Neue LZ)

Die evangelisch-reformierte Synode, das Kirchenparlament, sagte am Mittwoch Ja zu einer klaren Regelung, wie Leistungen an Konfessionslose abgegolten werden sollen. Nein sage man zu einer Ordnung mit klaren Tarifen. «Wir wollen keine Preisschilder für Gottesdienste. Die Kirche ist kein Supermarkt», so Synodalrat Matthias Barth.

Mit dieser Regelung können zum Beispiel Kinder am evangelisch-reformierten Religions- und Konfirmationsunterricht teilnehmen. Nichtmitglieder entrichten aber einen Solidaritätsbeitrag. Eine kirchliche Bestattungsfeier für Nichtmitglieder ist möglich, wenn die Hinterbliebenen es wünschen. Die Nutzung der Kirche zum Beispiel, muss aber bezahlt werden.

Die römisch-katholische Landeskirche Luzern kennt keine klaren Vorschriften. Sie empfiehlt, dass Nichtmitglieder als Ersatz für die Kirchensteuer eine Spende für einen gemeinnützigen Zweck leisten.

Lukas Scharpf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.