Kirchlicher Talk zum Tag der Arbeit: Surseer Unternehmer und ein Luzerner Theologe diskutieren im Livestream

Die Erwachsenenbildung der Pfarrei Sursee beschreitet neue Wege: Erstmals laden die Verantwortlichen am Freitag, 1. Mai, zu einer Talkrunde im Netz.

Evelyne Fischer
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Was beschäftigt Arbeitgeber in der Coronakrise? Lässt sich diesem Ausnahmezustand auch Positives abgewinnen? Antworten auf solche Fragen gibt's am Freitag, 1. Mai, 19 Uhr, beim ersten Online-Talk der Erwachsenenbildung der Pfarrei Sursee.

Rund um den virtuellen Tisch gesellen sich zum «Tag der Arbeit» Walter Ulrich, Geschäftsleiter des gleichnamigen Surseer Möbelgeschäfts, Peter Wyder, Geschäftsführer von Auto Wyder Sursee, und Peter Kirchschläger, Professor für Theologische Ethik an der Universität Luzern. Mitverfolgen lässt sich die Diskussion via Livestream auf der Webseite der Pfarrei Sursee.

Jugendseelsorger Fabrizio Misticoni (links) sorgt dafür, dass beim Talk unter der Leitung von Giuseppe Corbino technisch alles rund läuft.

Jugendseelsorger Fabrizio Misticoni (links) sorgt dafür, dass beim Talk unter der Leitung von Giuseppe Corbino technisch alles rund läuft.

Bild: PD/Werner Mathis

Ein Talk ohne Zuhörer vor Ort

Moderiert wird das halbstündige Gespräch rund um die Themen Ökonomie und Ethik sowie Arbeit und Wirtschaft von Giuseppe Corbino, Leiter der Erwachsenenbildung der Pfarrei Sursee. Die neuartige Form der Veranstaltung habe man quasi aus der Not heraus geboren, da wegen Corona alle Anlässe im Bereich der Erwachsenenbildung gestrichen werden mussten, so Corbino. Das biete möglicherweise auch Chancen: 

«Vielleicht gelingt es uns über den frischen Kanal, ein neues Publikum anzusprechen.»

Bei ähnlichen Veranstaltungen konnte Corbino schon bis zu 70 Besucher zählen. Nun gibt's einen Talk ohne Publikum – Fluch oder Segen? «Die Reaktionen der Zuhörer werden sicher fehlen», sagt Corbino. «Aber da mich bei solchen Veranstaltungen immer noch das Lampenfieber plagt, kann ich das Gespräch vielleicht eher etwas gelassener angehen und mich mehr auf die Gäste einlassen.»

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