KKL fordert mehr Polizei

Die Stadt Luzern will Videokameras wegsparen. Nach einer Messerstecherei steigt die Angst am Bahnhofplatz.

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Das KKL bei Nacht. Themenbild. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Das KKL bei Nacht. Themenbild. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Ein 44-jähriger Asylsuchender ist am Montagabend bei einer Messerstecherei beim Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) verletzt worden. Gleichzeitig soll im Rahmen eines Sparpakets der Stadt die Videoüberwachung auf dem Luzerner Bahnhofplatz eingestellt werden.

Nun fordert KKL-Direktor Hans Koch eine höhere Frequenz der Polizeipräsenz: «Wir sind sowohl mit der Stadt als auch mit der Polizei im Gespräch, damit am Ende nicht auch noch das Image Luzerns leidet.» Auch bei Lucerne Tourismus liegt Unbehagen in der Luft. So sagt Sprecherin Sibylle Gerardi: «Sollte sich die Situation auf dem Bahnhofplatz negativ entwickeln, ist das schlecht für das Image der ganzen Schweiz, denn Touristen bewegen sich hier sehr häufig.»

Seit vier Jahren dienen die Überwachungsvideos der Polizei als Hilfsmittel bei Ermittlungen. Bei der Stadt heisst es aber, sie hätten ihr Ziel, eine abschreckende Wirkung zu erzielen, verfehlt. In Zukunft werde man sich auf andere Massnahmen konzentrieren.

Aleksandra Mladenovic und Christian Hodel

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