KKL IMPULS: «Kontingentierung grundsätzlich keine Lösung»

Bei der dritten Ausgabe der Gesprächsreihe «KKL Impuls» war Bundesrätin Simonetta Sommaruga zu Gast. Die Diskussion wurde betreffend der Initiative zur Masseneinwanderung geführt.

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Simonetta Sommaruga im Gespräch mit dem Publizisten Marco Meier bei der Gesprächsreihe «KKL Impuls». (Bild: Gabor Fekete)

Simonetta Sommaruga im Gespräch mit dem Publizisten Marco Meier bei der Gesprächsreihe «KKL Impuls». (Bild: Gabor Fekete)

Im Zuge der dritten Ausgabe von «KKL Impuls» begrüsste der Publizist Marco Meier die Bundesrätin Simonetta Sommaruga im KKL Luzern. Wie die KKL Luzern Management AG mitteilt, stand dabei das Gespräch über die anstehende Initiative zur Masseneinwanderung vom 9. Feburar im Fokus: «Diese Abstimmung ist enorm wichtig für die Schweiz. Das Thema lässt niemanden kalt und gleichzeitig ist das Informationsbedürfnis gross», betont Sommaruga. Gerade die Forderungen der verschiedenen Anspruchsgruppen und die politische Instrumentalisierung seien grosse Herausforderungen bei dieser Thematik. «Migration ist nie konfliktfrei. Wenn die Bevölkerung schnell wächst, nehmen gleichzeitig auch das Unbehagen und die Angst zu», führt die Bundesrätin weiter aus. Weiter sagte sie, dass die Kontingentierung in diesem Zusammenhang grundsätzlich keine Lösung sei. Vielmehr gehe es darum, themen wie Verkehr, Raumplanung und Arbeitsmarkt in die Hand zu nehmen.

In der nächsten Gesprächsrunde hat Marco Meier den Philosophen Ruedi Imbach eingeladen. Der emeritierte Sorbonne-Professor für mittelalterliche Philosophie wird am 3. April 2014 bei «KKL Impuls» teilnehmen. «Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen über den Islam und die westliche Kultur lohnt sich der Blick ins Mittelalter. Eindrücklich kann Ruedi Imbach vermitteln, wie nah sich im Mittelalter über die spanischen Übersetzerschulen die grossen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam waren», erklärt Meier.

pd/chg