KKL: Kein Platz für einheimische Talente

200 Violinen-Spieler wollten im KKL in Luzern ein Konzert geben – doch daraus wird nichts. Die Kinder sind im Konzerthaus unerwünscht.

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Kinder am Suzuki-Workshop in Emmetten vor zwei Jahren: Die Suzuki-Methode fördert den Nachwuchs schon im Vorschulalter. (Bild: Archiv Neue LZ)

Kinder am Suzuki-Workshop in Emmetten vor zwei Jahren: Die Suzuki-Methode fördert den Nachwuchs schon im Vorschulalter. (Bild: Archiv Neue LZ)

«Das KKL hat sich zu einer Absage entschieden, weil der Konzertsaal von jedem Musiker absolute Perfektion abverlangt.» Dies schreibt Soner Avci, Leiter Sales & Booking des Konzerthauses in einem E-Mail an den Suzuki-Verein Luzern. Der Verein, der sich auf die Förderung junger Geigen-Talente konzentriert, wollte nächstes Jahr im KKL Luzern ein Konzert durchführen.

200 bis 300 talentierte Musikschüler aus der ganzen Schweiz sollten dabei sein. Nach der Absage der KKL-Leitung muss Vereinspräsident Martin Häcki diesen Plan vorerst beiseite legen. «Wir sind wirklich sehr enttäuscht über diesen Entscheid», so Häcki, der überzeugt ist von der Qualität seiner Musiker. Dass im Januar zudem die Guugger-Gala mit über 100 musizierenden Fasnächtlern das Konzerthaus in eine Festhütte verwandelte, stimmt Häcki nicht versöhnlicher – im Gegenteil.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.