KKL-Konzertsaal unter den Top Ten der Welt

In einer Liste der «besten Konzertsäle der Welt» schaffte es der KKL-Konzertsaal als einer von drei neuen Sälen unter die Top Ten.

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Die «Süddeutsche Zeitung» hat eine Liste der zehn besten Konzertsäle der Welt erstellt (www.sueddeutsche.de). Der KKL-Konzertsaal erscheint als fünfter auf der Liste – vor berühmten historischen Sälen wie Musikverein, Concertgebouw und Carnegie Hall. Architekt Jean Nouvel habe in Luzern «aussen wie innen ein Meisterwerk geschaffen», heisst es als Begründung. «Das Herzstück ist ein akustisch nahezu perfekter Konzertsaal. Dazu kommen fein austarierte Detaillösungen, auch variable Elemente, mit deren Hilfe man den Klang steuern kann, entsprechend der jeweils vorhandenen Anzahl der Musiker und der im Raum gleichmässig zu verteilenden Klangmasse.»

  • Suntory Hall, Tokio (1986): «Viel mit geeigneten Materialien experimentiert und ein Optimum erreicht.»
  • Teatro Colon, Buenos Aires (1908): «Auch auf den oberen Rängen hört man hervorragend.»
  • Boston Symphony Hall (1900): «Der bestklingende Konzertsaal der USA.»
  • Bridgewater Hall, Manchester (1996): «Homogener und störungsfreier Klang.»
  • KKL Luzern (1998): siehe oben.
  • Musikvereinssaal, Wien (1870): «Keine undefinierbaren Störgeräusche.»
  • Concertgebouw, Amsterdam (1888): «Star ist der schier leere Raum.»
  • Konservatoriumssaal, Moskau (1901): «Keramische Hohlkörper, die ins Deckengewölbe eingefügt sind.»
  • Carnegie Hall, New York (1891): «Herausragende Akustik.»
  • St. Petersburger Philharmonie (1839): «Die hölzerne Bühne ist hohl, das ganze Podium wirkt als Resonanzkörper.»