KKL LUZERN: Die Arbeiter hängen in luftiger Höhe

Sitzt jede Schraube? Hats keinen Rost? Das checken Spezialisten bei der Kontrolle des KKL-Daches teilweise sogar kriechend.

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Die Inspektoren öffnen einzelne Platten, um das Dach von innen zu betrachten. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Die Inspektoren öffnen einzelne Platten, um das Dach von innen zu betrachten. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

21 Meter über dem Luzerner Europaplatz wackelts ein wenig. Der Arm des Hublifts ist voll ausgefahren, und dementsprechend instabil fühlt es sich im Arbeitskorb an. Doch wer kann von sich schon behaupten, das Dach des Kunst- und Kongresszentrums Luzern (KKL) von unten berührt zu haben? René Rätzer und Roger Bucher gehören zu diesen Menschen, denn sie sind Mitarbeiter Gebäudeunterhalt und in diesen Tagen daran, das ganze Dach des KKL zu inspizieren Zentimeter für Zentimeter. Am Rande der 7000 Quadratmeter grossen Unterfläche ist das nur mit dem Hublift möglich. Ihre geschulten Augen suchen nach Schwachstellen: Blättert Farbe von den Stahlträgern? Sind alle Schrauben fest angezogen? Dringt irgendwo Wasser durch? Acht Stunden im Dachinnern

Drei Wochen dauert die Dachinspektion. Ende nächster Woche wird sie beendet sein. 

Stefan Roschi 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.