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KKL Luzern erhält zusätzliche Eingänge

Das Kultur- und Kongresszentrum will sich gastronomisch stärker positionieren und Richtung Stadt öffnen. Beim World Café entstehen auf der Vorderseite deshalb zusätzliche Ein- und Ausgänge. KKL-Architekt Nouvel hat dazu sein Einverständnis gegeben.
Hugo Bischof
Das World Café beim KKL in Luzern. An der Nordfassade links, wo Stühle und Tische stehen, soll es zusätzliche Ein- und Ausgänge geben. (Bild: Eveline Beerkircher , Luzern, 23. Mai 2019)

Das World Café beim KKL in Luzern. An der Nordfassade links, wo Stühle und Tische stehen, soll es zusätzliche Ein- und Ausgänge geben. (Bild: Eveline Beerkircher , Luzern, 23. Mai 2019)

Das Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück. Mit 31,2 Millionen Franken Umsatz wurde ein Gewinn von 95 277 Franken erzielt. Das gab die KKL Management AG gestern bekannt. Im KKL Luzern wurden 2018 fast 600 Events durchgeführt.

Leichte Einbussen gab es im KKL in den letzten Jahren einzig im Gastronomiebereich. Dessen Umsatz sank 2018 auf 11,98 Millionen Franken (Vorjahr: 12,26 Millionen). «Das ist eine der grossen Herausforderungen in den kommenden Jahren», sagte Felix Howald, der neue Verwaltungsratspräsident der KKL Management AG. Er ist Nachfolger von Peter Mendler, der das KKL seit dessen Anfängen vor 20 Jahren erfolgreich prägte und führte. Howald ist Direktor der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz.

Felix Howald, Direktor der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz, ist neuer Verwaltungsratspräsident der KKL Management AG. (Bild: PD)

Felix Howald, Direktor der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz, ist neuer Verwaltungsratspräsident der KKL Management AG. (Bild: PD)

Peter Mendler und Felix Howald betonen unisono:

«Unsere Infrastruktur ist in die Jahre gekommen. Zudem ist die Konkurrenz in der Stadt grösser geworden, gerade im näheren Umfeld im Bahnhof.»

Man habe sich deshalb entschieden, im Gastronomiebereich zu investieren. Sichtbar sein wird dies vor allem im World Café im Parterre. Hier sollen zusätzliche Ein- und Ausgänge auf der Vorderseite Richtung Schifflände entstehen. Damit kann die schon heute bestuhlte Aussenterrasse vom Café her künftig direkt bedient werden. Bisher war das World Café auch für die Gäste nur von der Seite her zugänglich. Das entsprechende Baugesuch wird demnächst eingereicht.

Der französische KKL-Architekt Jean Nouvel hat gemäss Howald die Zustimmung zur baulichen Öffnung der Nordfassade des World Café gegeben. Nouvel ist ansonsten bekannt dafür, dass er baulichen Veränderungen an seinen Gebäuden nur ungern zustimmt. Im April 2020 soll die bauliche Anpassung des World Café beendet sein.

Entstehen soll ein «Kulinar-Turm»

Insgesamt soll es beim Restaurant-Trakt des KKL weitere Anpassungen im Design, Layout und Angebot geben. Es soll ein «Kulinar-Turm» entstehen, erklärte Howald, «leicht französisch angehaucht». Im 1. Stock befindet sich das Restaurant Red, dessen 15 GaultMillau-Punkte vor kurzem bestätigt wurden. Der 2. Stock soll als multifunktionaler Raum mit Gastronomie noch stärker positioniert werden. Rund 3,8 Millionen Franken wird das KKL die Aufwertung des Gastronomiebereichs kosten.

Markus Moll hat das Präsidium des Stiftungsrates der KKL-Trägerstiftung übernommen. (Bild: PD)

Markus Moll hat das Präsidium des Stiftungsrates der KKL-Trägerstiftung übernommen. (Bild: PD)

Neben der Management AG gibt es auch in der Trägerstiftung, der Eigentümerin des KKL, einen Stabwechsel. Neuer Stiftungsratspräsident ist Markus Moll, als Nachfolger von Markus Thumiger. Markus Moll ist Leiter Privatkunden Zentralschweiz bei der UBS.

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