KLEINE EMME: 9,1 Millionen Franken für Hochwasserschutz

Im Kanton Luzern kann der Hochwasserschutz an einem weiteren Stück der Kleinen Emme verbessert werden. Der Kantonsrat hat am Montag oppositionslos 9,1 Millionen Franken bewilligt.

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Das Gebiet Rotewald soll besser vor Hochwasser der Kleinen Emme geschützt werden. (Bild: Google Maps)

Das Gebiet Rotewald soll besser vor Hochwasser der Kleinen Emme geschützt werden. (Bild: Google Maps)

Beim vorliegenden Projekt wird die Abflusskapazität der Kleinen Emmen vergrössert. Es geht dabei um einen 350 Meter langen Abschnitt beim Rotewald, unmittelbar bevor die Kleine Emme das Gebiet Seetalplatz und dann die Reuss erreicht. Dort sind Hochwasserschutzmassnahmen bereits im Bau.

Vorgesehen sind neue steilere Ufermauern und Böschungen oder abgestufte Blocksätze. Die Schwellen bleiben teilweise erhalten. Die Bachsohle wird so gestaltet, dass sie die Strömung lenken kann.

Das Projekt dürfte 9,1 Millionen Franken kosten. Der Bund wird voraussichtlich 45 Prozent davon übernehmen, 25 Prozent soll von den beiden Gemeinden und den Anstössern übernommen werden. Den Kanton kosten die Hochwasserschutzmassnahmen somit netto noch 2,7 Millionen Franken. Die Bauarbeiten sollen 2015 und 2016 ausgeführt werden.

Nach dem Hochwasser von 2005 war entschieden worden, den Hochwasserschutz entlang der Kleinen Emme zu verbessern. Der Projektperimeter erstreckt sich über eine Länge von 23 Flusskilometern.

So haben die Parlamentarier abgestimmt.

(sda)