KLEINE EMME: Schutz vor Hochwasser in Malters

Im Kanton Luzern soll ein weiterer Abschnitt der Kleinen Emme ausgebaut werden. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat 9,35 Millionen Franken, damit der Weiler Stägmättli zwischen Malters und Blatten vor Überschwemmungen geschützt werden kann.

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Bild: Google Maps

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Gemäss der am Montag veröffentlichten Botschaft wird das linke Ufer der Kleinen Emme entlang der Autostrasse fest verbaut. Das rechte Ufer wird verschoben und renaturiert, so dass der Fluss mehr Platz erhält. Die Ufer werden mit Blocksteinen gesichert.

Mit diesen Massnahmen könne die Abflusskapazität der Kleinen Emme beim Stägmättli in der Gemeinde Malters erhöht werden, schreibt der Regierungsrat. Damit werde das Siedlungsgebiet vor künftigen Überschwemmungsschäden weitgehend geschützt. Das Wasserbauprojekt verfolgt gemäss der Botschaft auch ökologische Ziele.

Die Kosten für den Gewässerausbau wurden auf 9,35 Millionen Franken veranschlagt. Der Bund übernimmt voraussichtlich 45 Prozent. Die Gemeinde Malters und weitere Interessierte müssen zusammen 25 Prozent übernehmen. Dem Kanton verbleiben somit noch 2,8 Millionen Franken.

Der Ausbau beim Stägmättli ist Teil eines Grossprojektes, das den Hochwasserschutz und die Renaturierung des Flusses von der Mündung der Fontanne bis zur Mündung der Kleinen Emme in die Reuss umfasst. Aufgegleist worden ist es nach dem grossen Hochwasser von 2005. (sda)

Bild: Chris Iseli

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