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Kleiner Sendeturm erfolgreich gesprengt

Punkt 14 Uhr wurde der Ostturm des Landessenders Beromünster gesprengt. Die 126 Meter hohe Konstruktion knickte ein und stürzte planmässig zu Boden. Mehrere hundert Personen verfolgten die Sprengung vom Blosenberg aus.
Vorher und nachher: Links steht der kleine Sendeturm noch. Rechts ist nur noch der Rauch der Sprengung zu sehen. (Bild: Leserbilder Simon Berger)

Vorher und nachher: Links steht der kleine Sendeturm noch. Rechts ist nur noch der Rauch der Sprengung zu sehen. (Bild: Leserbilder Simon Berger)

Vorher und nachher: Links steht der kleine Sendeturm noch. Rechts ist nur noch der Rauch der Sprengung zu sehen. (Bild: Leserbilder Simon Berger)

Vorher und nachher: Links steht der kleine Sendeturm noch. Rechts ist nur noch der Rauch der Sprengung zu sehen. (Bild: Leserbilder Simon Berger)

Am Freitag um 14 Uhr war es soweit: Zwei der vier Standbeine des Reserve-Sendeturms des ehemaligen Landessenders Beromünster wurden gesprengt. Darauf knickte die 126 Meter hohe Konstruktion ein und fiel zusammen. Jetzt steht nur noch der 216 Meter hohe Hauptturm.

Mehrere hundert Personen hatten sich am Freitag auf der Anhöhe bei Beromünster LU eingefunden, um der Sprengung beizuwohnen. Diese erfolgte durch so genannte Schneidladungen mit Semtex, einem Sprengstoff, der sonst für militärische Zwecke verwendet wird. Die Sprengung verlief laut Swisscom nach Plan und ohne Probleme.

Der Ostturm des ehemaligen Landessenders Beromünster war 1931 in Betrieb genommen worden. 2008 hatte er ausgedient. Der grosse Hauptturm steht seit 2009 unter Denkmalschutz. Ein Privileg, das man dem kleinen Ersatzturm verweigerte. Er stand sozusagen nutzlos in der Landschaft und sein Ende war absehbar. Die Swisscom entschied sich für die Sprengung.

Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
der kleine Landessender am Boden. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)
Schaulustige begutachten den am Boden liegenden Turm. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)
Wenige Minuten nach der Sprengung fährt schweres Geschütz auf und zertrennt den am Boden liegenden Turm. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Kleiner Turm und Hauptturm (im Hintergrund) vor der Sprengung. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)
...und während der Sprengung. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Hier steht er noch... (Bild: Leserbild Simon Berger)
...und hier ist nur noch Rauch zu sehen. (Bild: Leserbild Simon Berger)
Sprengung des kleinen Landessenders Beromünster um 14.00 Uhr. (Bild: Leserbild Karin Buholzer)
Sieht aus wie im Krieg - gesprengtert Sender um 14.10 Uhr. (Bild: Leserbild Karin Buholzer)
Nun liegt er am Boden... (Bild: Leserbild Karin Buholzer)
Schon bald nach der Sprengung wird der Ersatzturm des Landessenders Beromünster zerstückelt. (Bild: Leserbild Karin Buholzer)
Turm fällt! (Bild: Leserbild Josef Habermacher)
24 Bilder

Sendeturm planmässig gesprengt

Abbau bis Ende Jahr

Diese erfolgte durch die Firma Schwarz Spreng- und Felsbau AG. Das Gebiet um den alten Sendeturm wurde zu diesem Zweck weiträumig abgesperrt. Für die Zuschauer wurde speziell ein Beobachtungsstandort eingerichtet.

Dort konnten sie zuschauen, wie der rot und weiss bemalte Turm nach einem lauten Knall in sich zusammenfiel. Die Teile des Turmes fielen genau in das vorgesehene Gebiet. Die Abbauarbeiten sollen laut Swisscom bis Ende Jahr abgeschlossen sein.

Hauptturm mit Webcam

Der Hauptturm dagegen wird demnächst saniert. Bei dieser Gelegenheit wird er mit einer Webcam ausgerüstet. Diese zeigt dann den Interessierten die atemberaubende Aussicht vom Blosenberg über den Alpenkamm und das Mittelland. Die Ausrüstungen des ehemaligen Mittelwellensenders sind heute im Museum für Kommunikation in Bern zu sehen.

Im ehemaligen Betriebsgebäude ist jetzt das Zentrum für Kunst und Kultur im Landessender Beromünster (KKLB) des Künstlers Wetz untergebracht. Die Bevölkerung von Beromünster hat im vergangenen Dezember mit der Umzonung des Gebietes in eine Sonderzone Kunst und Kultur grünes Licht zu diesem Projekt gegeben.

sda/bep

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