Bruchlandung von Kleinflugzeug in Triengen endet glimpflich

Ein Kleinflugzeug ist am Samstagabend beim Landeanflug auf den Flugplatz Triengen im Kanton Luzern verunglückt. Die beiden Personen an Bord hatten Glück, sie entstiegen dem Wrack mit leichten Verletzungen und einem gehörigem Schock.

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Die Maschine flog über den Pistenrand hinaus (Bild: Luzerner Polizei)

Die Maschine flog über den Pistenrand hinaus (Bild: Luzerner Polizei)

Der Flugunfall ereignete sich am Samstagabend kurz vor 21 Uhr. Ein Pilot befand sich mit seinem einmotorigen Kleinflugzeug aus nordwestlicher Richtung auf dem Landeanflug auf den Flugplatz Triengen. Rund 300 Meter vor der Piste touchierte das Flugzeug einen Baum und stürzte dann in einer Wiese ab. 

Der Pilot mit Jahrgang 1944 und seine rund sieben Jahre jüngere Begleiterin stammen aus der Schweiz. Sie seien mit dem Schrecken und leichten Verletzungen, wie etwa Schürfungen, davongekommen. Wo das Flugzeug gestartet war, konnte der Sprecher nicht sagen.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 100'000 Franken. Vorsichtshalber wurde die Feuerwehr aufgeboten, das Flugzeug geriet aber nicht in Brand. Im Einsatz standen auch die Polizei, die Ambulanz und die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust, die unter anderem für Unfälle in der Zivilluftfahrt zuständig ist.

Auf der heutigen Flying Ranch Triengen, einem privaten Flugfeld, wird seit rund 70 Jahren Fliegerei betrieben. Zum Angebot zählen Rundflüge, Flugschule und Fallschirmspringen. Ursprünglich mit einer Graspiste ausgestattet, starten und landen die Flugzeuge seit 1967 auf Hartbelag. (sda/rem)