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KLEINPLANET WIRD NAMENSTRÄGER: «Hubelmatt» dreht jetzt im Weltall seine Runden

Ein Asteroid ist nach der Sternwarte Hubelmatt benannt worden – quasi als Preis eines Wettbewerbs.
Ein Bild des Asteroiden existiert bis jetzt noch nicht. Aber: Ende September stehe «Hubelmatt» genau der Sonne gegenüber. Dann wolle man ihn fotografieren, weil er dann am hellsten sei. (Symbolbild (Getty Images))

Ein Bild des Asteroiden existiert bis jetzt noch nicht. Aber: Ende September stehe «Hubelmatt» genau der Sonne gegenüber. Dann wolle man ihn fotografieren, weil er dann am hellsten sei. (Symbolbild (Getty Images))

Mit ihren Teleskopen bringt sie uns das Weltall näher: die Astronomische Gesellschaft Luzern (AGL), die auf dem Schulhaus Hubelmatt eine Sternwarte betreibt. Nun ist sie selber im Weltall verewigt worden. Ein Kleinplanet, auch Asteroid genannt, trägt neuerdings den Namen Hubelmatt. Er befindet sich zwischen Mars und Jupiter. Sein Durchmesser beträgt laut Marc Eichenberger, Präsident der AGL, zirka 4,8 Kilometer. «Hubelmatt» ist rund doppelt so weit von der Sonne entfernt wie die Erde und benötigt 3,3 Jahre, um die Sonne zu umrunden.

Die Benennung des Kleinplaneten ist der Preis aus einem internationalen Namenswettbewerb, den die Jugendgruppe der AGL 2015 gewonnen hatte. Darin setzte sie sich durch und durfte einen Planeten und dessen Stern ausserhalb unseres Sonnensystems benennen: den Planeten Dimidium und dessen Stern Helvetios. Der AGL wurde darauf das Recht eingeräumt, auch einen Kleinplaneten zu benennen.

Im September leuchtet «Hubelmatt» am hellsten

Entdeckt wurde der Kleinplanet Hubelmatt 1989 am Tschechischen Klet-Observatorium als Zufallsbeobachtung. Mit den Teleskopen der Sternwarte Hubelmatt kann man den Kleinplaneten kaum sehen, sagt Eichenberger. Aber: «Ende September steht der Asteroid genau der Sonne gegenüber. Dann wollen wir ihn fotografieren, weil er dann am hellsten ist.» Auf dem Bild zu sehen sein werde ein kleiner Strich unter den Sternpunkten – der in der Sternwarte künftig als Andenken dienen wird.

cgl

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