Kletteranlage ersetzt Spielschiff

Der Spielplatz bei den Schulanlagen in Weggis erhält ein neues Gesicht: Das 25 jährige Holzschiff «Quatagis» wird demontiert und durch eine neue Kletteranlage ersetzt.

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Die erste Etappe des neuen Spielplatzes: Kletteranlage aus formwilden Baumstämmen, Korbschaukel, Spielgeräte zum Klettern, Hangeln, Balancieren und Hüpfen. (Bild: Plan PD)

Die erste Etappe des neuen Spielplatzes: Kletteranlage aus formwilden Baumstämmen, Korbschaukel, Spielgeräte zum Klettern, Hangeln, Balancieren und Hüpfen. (Bild: Plan PD)

Insgesamt benützen rund 240 Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur 6. Primarklasse das Schulareal bei den Schulhäusern im Dorf Weggis. Da das mittlerweile 25 jährige Spielschiff beim zur Schulanlage gehörenden Spielplatz in die Jahre gekommen ist, soll es laut Mitteilung der Gemeinde durch eine neue Kletteranlage ersetzt werden.

Drei Etappen vorgesehen

Unter Anleitung des Landschaftsplaners Rolf Heinisch, der in den vergangenen Jahren bereits mehrere Pausenplätze zu eigentlichen Spieloasen umgestaltet hat, war im Sommer 2012 eine Begehung des Schulhausareals bei den Schulhäusern im Dorf durchgeführt worden. Erarbeitet wurde dann in der Folge ein Gesamtkonzept mit einem Zeithorizont von mehreren Jahren. Die drei Etappen können unabhängig voneinander und aufgrund der finanziellen Lage realisiert werden:

  • Etappe 1, 2013: Ersatz Spielschiff (Aktivitätsraum): Das Spielschiff Quatagis wird durch eine neue Kletteranlage aus Robinienholz, einer Korbschaukel, Spielgeräte zum Klettern, Hangeln und Balancieren sowie Hüpf- und Balancierrugel ersetzt.
  • Etappe 2, 2014: Naturerlebnis, Wasser- und Sandlandschaft (Rückzugsraum): Zusätzliche Spielanlage neben der Weitsprunganlage zum Thema Wasser und Sand.
  • Etappe 3, Sanierung und Verkleinerung Tartanplatz (Zukunftsprojekt), Zeitpunkt nicht bestimmt: Der Tartanplatz wird bei der notwendigen Sanierung verkleinert und eine Verbindung zwischen den Etappen 1 und 2 hergestellt.


Bevölkerung soll mithelfen

Das Konzept sieht vor, die bauliche Umsetzung gemeinsam mit allen Beteiligten in Form von sogenannten «Bau-Tagen» zu realisieren. Interessierte aus dem Dorf, Fachleute und Allrounder, Eltern, Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler packen gemeinsam an. Mit diesen Tagen wird nicht nur eine sehr hohe Identifikation aller Beteiligten mit dem Pausenplatz erreicht, sondern es kann auch massiv an Kosten eingespart werden. Finanziert wird das Projekt durch Unterstützungsbeiträge des Kantons Luzern (Dienststelle Volksschulbildung) sowie Stiftungen und budgetierten 10‘000 Franken aus dem Bereich bauliche Erweiterungen Schulbauten Dorf.

pd/bep