KLOSTER GERLISBERG: Schwarze Nonnen retten Kloster

Mangels Nachwuchs gehen immer mehr Klöster zu. Auch im Kloster Gerlisberg gibts kaum neue Schwestern. Die Kapuzinerinnen glauben dennoch an ihre Zukunft.

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Blick ins Kloster am Gerlisberg. Im Bild: M. Laurentia, Sister Yolanda, Schwester M. Raphael, Sister Veronica und Frau Mutter Maria Nicola (von links). (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Blick ins Kloster am Gerlisberg. Im Bild: M. Laurentia, Sister Yolanda, Schwester M. Raphael, Sister Veronica und Frau Mutter Maria Nicola (von links). (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Die Geschichte der Kapuzinerinnen in Luzern begann vor über 500 Jahren. Seit 1904 leben die Schwestern im St.-Anna-Kloster auf dem am Dietschiberg gelegenen Gerlisberg. Doch derzeit leben 14 Kapuzinerinnen dort - viele sind über 70 Jahre alt.

Heute existieren noch 13 Kapuzinerinnen-Klöster in der Schweiz. In Altdorf haben die Schwestern ihre Gemeinschaft 2004 aufgelöst, und das Kloster in Appenzell wurde letztes Jahr von den fünf verbliebenen Schwestern verlassen. Die Kapuzinerinnen in Luzern sind aber zuversichtlich, dass das Leben in ihrem Kloster weitergeht. Dazu haben sie guten Grund.

Denn im ostafrikanischen Tansania leben rund 100 Kapuzinerinnen, die dem Kloster Gerlisberg unterstehen. «Wir pflegen den Kontakt mit den Schwestern in Afrika. Und wir besuchen uns gegenseitig. Ziel ist, dass künftig junge Schwestern aus Tansania für einige Monate oder Jahre zu uns ins Kloster kommen.», sagt Schwester Maria Laurentia (70), die selber eineinhalb Jahre in Tansania lebte. Genau an diesem Punkt aber hat die Geschichte einen Haken. Denn das Leben im Kloster Gerlisberg ist nicht vergleichbar mit jenem in den Zentren in Afrika.

Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der der «Zentralschweiz am Sonntag».