Klotz-Entscheid ohne FCL und Messe gefällt

Auf der Allmend soll ein Kunst-Klotz platziert werden. Entschieden hat eine Jury - ohne Direktbetroffene.

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Der Klotz kommt nördlich der Swissporarena zu stehen.

Der Klotz kommt nördlich der Swissporarena zu stehen.

«Der Klotz», ein 6 mal 6 Meter grosser Betonwürfel, der vor der Luzerner Allmend aufgestellt werden soll, erhitzt die Gemüter. Erstaunlich ist, dass sich in der neunköpfigen Jury, die das Projekt in einem Wettbewerb zum Sieger erkoren hat, weder Vertreter des FC Luzern noch der Messe Luzern AG befinden. Im Klartext: Zwei direktbetroffene Parteien hatten bei der Auswahl des Kunstwerks kein Stimmrecht. Stattdessen wurden unter anderem Künstler aus Zürich und Basel in den Abstimmungsprozess mit einbezogen.

Angst vor Interessenkonflikten

Der Entscheid, dem FCL und der Messe Luzern kein Stimmrecht zu gewähren, wurde von Mathis Meyer, Gesamtprojektleiter Allmend bei der Stadt, und Fachjury-Mitglied Markus Boyer, Kommission für bildende Kunst der Stadt Luzern, gefällt. Danach wurde er vom Gremium Projektsteuerung Allmend, dem auch die Stadträte Kurt Bieder und Ursula Stämmer angehören, abgesegnet. Man habe sich bei der Auswahl der Jury bewusst auf wenige Experten festgelegt – «aus Angst vor zu grossen Interessenkonflikten», so Meyer.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.

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