KNIE-PREMIERE: Stille Chrampfer hinter dem Zirkusvorhang

Im Rampenlicht stehen beim Zirkus die Artisten und Tiere. Damit sie glänzen können, braucht es Präzisionsarbeit hinter den Kulissen.

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Hinter den Kulissen mit Patrik Rosseel. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Hinter den Kulissen mit Patrik Rosseel. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Zwei Stunden bis zur Premiere des Circus Knie auf der Luzerner Allmend. Der Boden im Innern des Zeltes ist nass und löchrig, das Trampolin muss noch aufgestellt werden.

Doch Manegenchef Patrick Rosseel bringt so schnell nichts aus der Ruhe. «Probleme sind da, um gelöst zu werden», sagt er, nimmt sein Funkgerät zur Hand und ruft: «Wo sind die Requisiteure? Venez, venez!» Der erste Helfer kommt herbeigeeilt und die «Schwachstellen» zu beseitigen.

Spätestens bei Vorstellungs­beginn werden die Helfer wieder gebraucht. In Sekundenschnelle gilt es, Requisiten rein- und rauszutragen, auf- und abzubauen. Meist sorgt in dieser Zeit ein Komiker oder Clown für Unterhaltung.

Seit 13 Jahren ist Rosseel beim Circus Knie verantwortlich dafür, dass alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Seine Arbeit ist dann perfekt, wenn möglichst niemand die Helfer bemerkt.

Jan Flückiger/sab

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.