KNUTWIL: Drei Jahre Gefängnis für Ponyhof-Betreiber

Das Luzerner Obergericht hat das Urteil gefällt: Ein ehemaliger Reitstallbesitzer aus Knutwil muss wegen Sexualdelikten an Kindern ins Gefängnis.

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Das kantonale Gerichtsgebäude in Luzern. (Bild Boris Bürgisser/ Neue LZ)

Das kantonale Gerichtsgebäude in Luzern. (Bild Boris Bürgisser/ Neue LZ)

Über 20 Mädchen hat der mittlerweile 61-jährige Mann zwischen 1994 und 2004 auf seinem Ponyhof in Knutwil während Reitstunden und Kutschenfahrten sexuell belästigt. Obwohl geständig und vom Kriminalgericht 2007 zu einer unbedingten Gefängnisstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt, ist der ehemalige Reitstallbetreiber auch fünf Jahre nach seiner Verhaftung noch immer auf freiem Fuss.

Das Luzerner Obergericht hat den ehemaligen Ponyhof-Betreiber jetzt zu drei Jahren Gefängnis wegen mehrfacher sexueller Handlung mit Kindern verurteilt, verbunden mit einer ambulanten Therapie im Gefängnis. Ausser­dem hat der Täter sämtliche Verfahrenskosten in der Höhe von über 70'000 Franken zu tragen.

Wann der Täter seine Gefängnisstrafe antreten muss, bleibt weiterhin offen. Das Urteil des Luzerner Obergerichts kann ans Bundesgericht weitergezo­gen werden.

Hans R. Wüst

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.