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Knutwil: Sauna sorgt für rote Köpfe

Nun da die Tage kälter werden, träumt so mancher von der eigenen Sauna. Mit welchen Hindernissen ein solcher Anbau jedoch verbunden sein kann, erlebte ein Ehepaar aus dem Surental.
Thomas Heer
Das Sauna-Projekt eines Knutwiler Ehepaars wurde zum Frust-Objekt. (Symbolbild: Donato Caspari)

Das Sauna-Projekt eines Knutwiler Ehepaars wurde zum Frust-Objekt. (Symbolbild: Donato Caspari)

«Vielen Dank für Ihre Auftragserteilung vom 8. März 2017. Bitte kontrollieren Sie die beiliegende Auftragsbestätigung und retournieren Sie uns das unterzeichnete Doppel innert 10 Tagen.» Adressiert ist dieses Schreiben an ein Knutwiler Ehepaar, das sich letztes Jahr den Traum von einer eigenen Sauna verwirklichen wollte. Unterzeichnet wurde es von Stephan Winkelmann, der als stellvertretender Geschäftsführer bei der Küng AG Saunabau in Wädenswil arbeitet. Am

21. Juni 2018, also fast 16 Monate später, schrieb Stephan Winkelmann ein Mail an den Ehemann. Mittlerweile kennen sich der Saunabauer und die Bauherrschaft ziemlich gut und das führte dazu, dass man sich nun duzt. Mail-Verfasser Winkelmann beginnt sein Schreiben mit: «Gut Ding will Weile haben.» Als Aufmunterung ist der nächste Satz zu verstehen: «Ich hoffe, du bist bestens in den sonnigen Tag gestartet.» Eine Textpassage weiter hält Winkelmann fest: «Gerne würde ich dieses Saunaprojekt zum erfreulichen Abschluss bringen.»

20 000 Franken als Anzahlung geleistet

Dieses Ansinnen aber blieb Wunschdenken. Das Saunaprojekt fand nie zu einem erfreulichen Ende. Im Gegenteil. Das Verhältnis zwischen der Bauherrschaft und Stephan Winkelmann hat sich mittlerweile stark eingetrübt. Und das kam so: Die Firma Küng erstellte tatsächlich eine Sauna im Haus der Knutwiler Auftraggeber. Es handelte sich um eine sogenannte Aussen-Sauna. Im Gegensatz zu einer Einrichtung, die zum Beispiel im Keller eines Hauses eingerichtet wird, war diese Sauna zwangsläufig Witterungseinflüssen ausgesetzt. Das aber bekam der Konstruktion nicht gut. Von aussen drang wiederholt Wasser in den Innenbereich. Die Bauherrschaft wollte sich mit der undichten Anlage nicht abfinden und ordnete an, dass die Sache demontiert und weggeschafft wurde.

Mit den Vorkommnissen in Knutwil konfrontiert, sagt Stephan Winkelmann: «Wir hätten die Sauna nicht an diesem Ort erstellen sollen, bevor die dafür nötigen baulichen Voraussetzungen geschaffen worden sind.» Mit baulichen Massnahmen spricht er das dafür notwendige Entwässerungssystem an. Winkelmann sagt auch, dass seine Firma, der Bauherrschaft die bereits geleistete Anzahlung rückerstattet. Es handelt sich um einen Betrag in der Höhe von 20 000 Franken.

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