KNUTWILER: Flugzeuge, Bergbahnen – und Mineralwasser

Die Mineralquelle Bad Knutwil AG wurde von Oscar J. Schwenk übernommen. Dieser ist bekannt als Verwaltungsratspräsident der Pilatus Flugzeugwerke AG und der Pilatus-Bahnen AG.

Merken
Drucken
Teilen
Ein Knutwiler im Glas? Oscar J. Schwenk bei einer vergangenen Pressekonferenz der Pilatusbahnen. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Ein Knutwiler im Glas? Oscar J. Schwenk bei einer vergangenen Pressekonferenz der Pilatusbahnen. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

«Der im Eigenthal wohnhafte und mit der Zentralschweiz stark verbundene Schwenk will im Unternehmen neue Akzente setzen und versteht sich nicht nur als Investor und schon gar nicht als Übergangslösung», wie in der Medienmitteilung des Knutwiler-Herstellers betont wird. Bereits im Vorfeld sei klar gewesen, dass der Käufer nicht primär aus dem Getränkemarkt kommen, sondern über unternehmerische Erfahrung und finanzielle Ressourcen verfügen müsse, um die Zukunftsstrategie der Mineralquelle umsetzen zu können.

«In privater und Zentralschweizer Hand»
Der bisherige Mehrheitsaktionär Robert Schmidlin-Arnold führt die Mineralquelle Bad Knutwil AG seit 2001. Er habe mit neuen Ideen und frischem Marketing die Marke Knutwiler in der Zentralschweiz «bekannt und beliebt» gemacht, so die Mitteilung. Robert Schmidlin wird auch bis 2012 für die Geschäftsführung der Mineralquelle verantwortlich bleiben. Im Sinne einer Nachfolgeregelung und zur Sicherung der Zukunftsstrategie wurde mit Oscar J. Schwenk ein «starker Partner» gefunden, der die Anteile Schmidlins und der Minderheitsaktionäre – mit seinem Privatvermögen – übernommen hat. Damit bleibe das Unternehmen in privater und in Zentralschweizer Hand. Schwenk habe nun genügend Zeit, um die personelle Nachfolge Schmidlins zu organisieren.

Grosse Investitionen stehen an
Das Unternehmen beschäftigt heute 20 Personen. Oscar J. Schwenk garantiere, dass die Arbeitsplätze am heutigen Standort erhalten und die Firma weiter ausgebaut wird, wie es weiter heisst. Um im Getränke-Markt erfolgreich zu bleiben, seien nebst hochmoderner Abfülltechnologie auch Investitionen in neue Produkte und ein innovatives Marketing erforderlich. Die Finanzplanung der Mineralquelle sieht für beides grossen Mittelbedarf vor.

scd