KOECHLIN STIFTUNG: 70'000 Franken an Umweltfreude vergeben

Die Luzerner Albert Koechlin Stiftung (AKS) hat am Mittwoch im Tierpark Goldau ihre Umweltpreise vergeben. Zudem stellte sie ihr neues Projekt Umweltradio vor.

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Wie die AKS mitteilte, wurden zwei Organisationen geehrt, die sich seit Jahren beispielhaft für die Umwelt einsetzen. Die Stiftung Lauerzersee wurde mit 40'000 Franken ausgezeichnet, die Schulleitung des Primarschulhauses Gettnau mit 30'000 Franken.

40 Jahre Engagement für den Lauerzersee
Die Stiftung Lauerzersee im Kanton Schwyz engagiert sich seit über 40 Jahren für den Erhalt und Ausbau des Naturschutzgebietes Lauerzersee. Dazu gehören die beiden Inseln, das nähere Ufer und das Umgelände. Im Hexenwald werden Exkursionen angeboten.

Das Naturschutzgebiet wird von der Stiftung gepflegt und durch Gebietszukäufe erweitert. Zudem werden neue Projekte lanciert. So wurde 2006 der Chlausenbach renaturiert und im November 2007 ein "Hotel" für Bienen erstellt.

Wildbienennester und Kiesbiotope
Die Schulleitung des Primarschulhauses Gettnau erhielt den Anerkennungspreis für das Projekt "Der Natur auf der Spur". Seit rund 25 Jahren führt sie Umweltprojekte durch. So wurden Wildbienennester gebaut, Kiesbiotope angelegt oder ein Aussenschulzimmer erstellt.

Die AKS würdigt die Schulleitung als innovativ und engagiert. Zusammen mit den Schülern würden neue Projekte entwickelt und realisiert, teilweise auch in der Freizeit. Insgesamt werde eine ökologische Grundhaltung gelebt und vermittelt.

Umweltradio von Schülern
Ein neues Projekt, das die AKS fördern will, ist das Umweltradio. Schulklassen aus der Innerschweiz können sich bis Mitte September für eine Teilnahme bewerben.

Das Projekt ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, zu einem Umweltthema eine Radiosendung zu erarbeiten. Die Sendungen werden im nächsten Winter mit Hilfe von Profis produziert und dann von Radio Central und Radio 3FACH gesendet.

sda