KOKAIN: Schärli ist gegen mehr Polizeikontrollen

Mehr Polizeieinsätze im Kampf gegen Kokain – davon halten die Sicherheitsdirektorinnen nicht viel.

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Die Luzerner Regierungsrätin Yvonne Schärli. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Luzerner Regierungsrätin Yvonne Schärli. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Politiker sind schockiert über den hohen Kokainkonsum in Luzern. Bei den Sicherheitsdirektorinnen von Kanton und Stadt tönt es anders. «Wenn sogar Kokainspuren im EU-Parlament und im deutschen Bundestag gefunden worden sind, überrascht mich dieses Resultat nicht», sagt Yvonne Schärli, Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartementes.

Auch die städtische Sicherheitsdirektorin Ursula Stämmer überrascht dies nicht: «Leider ergeben vergleichbare Tests schweizweit ähnliche Resultate.» Sie weist darauf hin, dass es sich um ein gesellschaftliches Problem handle. «Das lässt sich nicht allein mit polizeilicher Repression lösen. Es braucht auch präventive Massnahmen», so Stämmer. Hier werde schon viel gemacht.

Die Polizei bekämpft in erster Linie den organisierten und gewerbsmässigen Drogenhandel. Aufgrund von konkreten Hinweisen werden auch immer wieder Razzien in Clubs durchgeführt.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.