KOKAINHANDEL: Drogensüchtige decken sich im «Domino» ein

Ob Kleinstgeschäfte oder grössere Deals: Im Lokal Domino decken sich Kokainsüchtige mit Stoff ein. Domino-Betreiber Inal wehrt sich.

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Das Restaurant Domino ist ein Kokain-Umschlagplatz. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Das Restaurant Domino ist ein Kokain-Umschlagplatz. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Das Domino an der Baselstrasse in Luzern ist ein unauffälliges Restaurant, eine beliebte Anlaufstelle für Kokainsüchtige, wie mehrere Szenengänger gegenüber unserer Zeitung bestätigten.

Der Betrieb des Dealer-Lokals läuft über die Café Bar Domino GmbH. Gesellschafter und Geschäftsführer ist Mecit Inal. Angesprochen auf den Handel mit der illegalen Droge in seinem Lokal, sagt Inal: «Ich bin total gegen Drogen. Wenn ich merke, dass gedealt wird, schmeiss ich den Betreffenden aus dem Lokal.»

Im Domino führt die Polizei regelmässig Checks durch. Gemäss einer Person aus dem Umfeld des Restaurants würden aber in den seltensten Fällen Drogen sichergestellt. Zum Fall Domino sagt Urs Wigger, Mediensprecher der Luzerner Polizei: «Wir haben Kenntnis von der Situation an der Baselstrasse. Aus ermittlungstaktischen Gründen können wir dazu keine näheren Angaben machen.»

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.