Komax kauft deutsche Kabelprüfspezialistin

Der Maschinenhersteller Komax übernimmt die auf Kabelprüfsysteme spezialisierte deutsche TSK Prüfsysteme. Die in Porta Westfalica ansässige Firma beschäftigt rund 350 Mitarbeitende und generiert einen Umsatz von gut 30 Mio. Franken.

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Produktionshalle der Komax in Dierikon. (Bild: Archiv Pius Amrein / Neue LZ)

Produktionshalle der Komax in Dierikon. (Bild: Archiv Pius Amrein / Neue LZ)

Welchen Kaufpreis die Luzerner dem bisherigen Besitzer, dem Hamburger Finanzinvestor BPE, entrichten, gab Komax in der Medienmitteilung vom Donnerstag nicht bekannt.

Die 1983 gegründete TSK ist laut den Angaben eine weltweit führende Anbieterin von Produkten und Dienstleistungen für die Qualitätssicherung von elektrischen und elektronischen Baugruppen und Komponenten, insbesondere von Kabelsätzen.

Damit ergänze die Firma das Kerngeschäft von Komax, die Herstellung von Maschinen für die Kabelverarbeitung, perfekt, hiess es. Ausserdem ergäben sich Synergien bei Kunden, im Vertrieb sowie im Servicegeschäft.

Komax erzielte 2011 einen Umsatz von 371 Mio. Franken. Wegen deutlich sinkender Erlöse im ersten Semester 2012 strich Komax im Mai 70 Stellen in der Solarsparte - vorwiegend im Ausland - und führte am Medtech-Standort La Chaux-de-Fonds Kurzarbeit ein.

sda