Komax mit weniger Umsatz und Bestellungen

Der Maschinenhersteller Komax mit Sitz in Dierikon hat 2012 unter der Nachfrageschwäche gelitten. Der Umsatz brach um knapp 90 Millionen auf 285 Millionen Franken ein. Der Bestellungseingang sank um über 90 Millionen auf 287,9 Millionen Franken.

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Komax-Produktionshalle in Dierikon. (Bild: Archiv Neue LZ)

Komax-Produktionshalle in Dierikon. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Kabelmaschinensparte (Wire) konnte an die guten Ergebnisse des Vorjahrs anknüpfen. Der Bestellungseingang lag mit 231,1 Millionen Franken nur knapp unter Vorjahresstand. Die Sparte profitierte nach Komax-Angaben von der weiterhin guten Verfassung der Automobilindustrie. Die unterschiedliche geografische Entwicklung konnte das Unternehmen auffangen.

Komax Solar hingegen litt unter dem Branchentrend. Der Markt für Maschinen zur Herstellung von Solarmodulen brach gegenüber 2011 um 90 Prozent ein. Der Bestellungseingang der Sparte war so mit 9 Millionen Franken nach 63,7 Millionen im Vorjahr «äusserst bescheiden», wie Komax schreibt. Der Personalbestand wurde darum in den ausländischen Werken um mehr als die Hälfte reduziert.

Auch Komax Medtech verzeichnete ein schwieriges Jahr, wobei sich besonders verzögerten Investitionsentscheide in Europa auswirkten. Die Frankenstärke verschärfte die Situation zusätzlich. Der Bestellungseingang brach darum um knapp die Hälfte auf 47,8 Millionen Franken ein.

Das Werk in La Chaux-de-Fonds NE führte im Juni Kurzarbeit ein. Im Dezember wurde sie nach einer Stabilisierung der Bestellungen wieder aufgehoben.

Den ganzen Jahresabschluss und den Geschäftsbericht 2012 veröffentlicht Komax am 19. März.

sda