Komax steigert Umsatz um fast 10 Prozent

Der Maschinenbauhersteller Komax mit Sitz in Dierikon hat im vergangenen Jahr weiter zugelegt. Der Umsatz stieg um 9 Prozent auf 370 Millionen Franken. Der Bestellungseingang nahm um 7 Prozent auf 380,4 Millionen Franken zu.

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Der Komax-Hauptsitz in Dierikon. (Bild pd)

Der Komax-Hauptsitz in Dierikon. (Bild pd)

Das Geschäft mit Kabelmaschinen profitierte laut Komax von der guten Verfassung der Automobilindustrie. Diese Sparte sei auf hohem Niveau weiter gewachsen. Im Solargeschäft bekam Komax indes die ungünstigen Rahmenbedingungen zu spüren. Ab Mitte 2011 führten grosse Überkapazitäten und zunehmend fallende Solarmodulpreise die Solarbranche in die Krise, wie Komax schreibt.

Die Komax-Sparte Solar verzeichnete deshalb einen massiv rückläufigen Auftragseingang und einen entsprechend reduzierten Umsatz in der zweiten Jahreshälfte. Das Unternehmen profitierte hier allerdings vom guten Auftragsbestand per Ende des ersten Quartals und konnte den Umsatz trotzdem erhöhen.

Bei der dritten Sparte von Komax, Medtech, legte das Unternehmen den Fokus auf die Verbesserung der Profitabilität. In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld habe der Umsatz nur leicht unter Vorjahr gelegen, teilte Komax mit. Den Jahresabschluss und den Geschäftsbericht veröffentlicht das Unternehmen am 20. März.

sda/zim