Komitee Ebilu versetzt strittiges Plakat

Ein Plakat der Ebikoner Gruppe Ebilu sorgte Ende Oktober für rote Köpfe. Weil es nach Ansicht eines SVP-Mitglieds zu nah an der Strasse stand, riss er es kurzerhand ab. Nun wurde das Plakat nach hinten versetzt.

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Die zerstörte Plakatwand. (Bild: PD)

Die zerstörte Plakatwand. (Bild: PD)

Im Ebikoner Plakatezwist ist wieder Ruhe eingekehrt. Ein umstrittenes Plakat an der Sonnhaldestrasse steht jetzt einige Meter weiter weg von der Strasse. Damit ist das Problem gelöst. Ende Oktober hatte die Gruppe Ebilu, welche sich für Fusionsverhandlungen mit der Stadt Luzern einsetzt, Plakate auf Privatgrund aufgestellt. Ein SVP-Mitglied störte sich am Plakat an der Sonnhalde, da dieses sehr nahe an der Strasse stand und seiner Meinung nach die Verkehrssicherheit gefährdete. Kurzerhand riss er das Plakat vom Halter.

Vertreter der Gemeinde überprüften nun, ob das Plakat tatsächlich zu nahe an der Strasse platziert sei. «Wir stellten fest, dass das Plakat bereits nach hinten versetzt wurde, sodass es die Sicht auf die Strasse nicht mehr verdeckt», sagt Peter Ottiger, Leiter der Bauabteilung. Die Gemeinde werde nun an alle Parteien ein Merkblatt verschicken, welche Bestimmungen beim Plakatieren auf Privatgrund eingehalten werden müssen.

bin/bep