KOMITEE: Initiative für Todesstrafe zurückgezogen

Das Komitee, welches in der Schweiz die Todesstrafe einführen wollte, hat ihr Begehren zurückgezogen – nur einen Tag nach deren Lancierung.

Drucken
Teilen
«Die Todesstrafe ist die gerechte und logische Strafe für solche Verbrechen.» (Bild ab Homepage)

«Die Todesstrafe ist die gerechte und logische Strafe für solche Verbrechen.» (Bild ab Homepage)

Die Initianten ziehen ihre Initiative für eine Todesstrafe zurück. Das gibt das Komitee am Mittwochmorgen auf ihrer Webseite bekannt.

Als Hauptgrund geben Sie an, dass sie «die Bevölkerung auf die Missstände aufmerksam machen wollten.» Und weiter: «Die Initiative war das einzige, was wir rechtlich machen konnten, um uns Gehör zu verschaffen». Denn das Verfahren gegen den mutmasslichen Mörder ihrer Angehörigen ziehe sich seit eineinhalb Jahren hin in die Länge, ohne Ergebnis. Damit bestätigt die Familie indirekt, dass ein Zusammenhang zum Tötungsdelikt von Kriens besteht. ( siehe Artikelverweis ).

Das Komitee listet in ihrer Mitteilung sieben Punkte auf, auf welche sie aufmerksam machen wollen:

  • «Der heutige Rechtsstaat ist total auf der Seite des Täters.
  • Der Untersuchungsbericht wird rund um die Aussagen des Täters gemacht, es fehlt eine Aussage im Namen des Opfers.
  • Die Hinterbliebenen habe keine Möglichkeit sich zu wehren und sind im Prozess nur als Zuschauer dabei.
  • Die Verwahrungsinitiative durch deren Nichtanwendung eine "Volksverarschung" ist.
  • Ein Täter bekommt Unterkunft, warmes Essen, Unterhaltung und Beschäftigungsmöglichkeiten mehr als jeder ehrliche Obdachlose.
  • Der Täter muss bestraft werden und nicht das Opfer und die Hinterbliebenen.
  • Die Politiker müssen das Rechtssystem endlich auf die Seite des Opfers stellen. Ihr seid jetzt am Ball!»

Die Mitteilung endet mit den Worten: «Danke an alle, die uns in dieser kurzen und intensiven Zeit geliebt und gehasst haben! Möge Euch diese Hölle erspart bleiben».

rem