«Kommen Sie an Ostern nicht nach Luzern»: Stadt montiert jetzt auch Sitzbänke ab

Im Hinblick auf Ostern und die anschliessenden Schulferien zeigt sich der Stadtrat besorgt um das Einhalten der Corona-Vorgaben. Die Polizei wird in kommenden Tagen öfter patrouillieren.

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(lil) Nach der Sperrung der öffentlichen Räume rund um das Luzerner Seebecken und dem Aufruf des Stadtrats, daheim zu bleiben, wurden doch noch vereinzelt Menschenansammlungen entdeckt. Grösstenteils seien die Vorgaben und Verhaltensregeln aber gut eingehalten worden, wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt. Aber trotzdem: «Nach umfassender Analyse und Beratung ist der Stadtrat im Hinblick auf die Osterfeiertage und die anschliessenden Schulferien weiterhin sehr besorgt.»

Daher hat der Stadtrat folgendes beschlossen:

  • Der Quai (Pavillon bis Lido) und der Europaplatz bleiben gesperrt, ebenso das Inseli. 
  • Auf dem Bahnhofplatz werden einzelne Sitzbänke abgeschraubt oder baulich so verändert, dass nicht zu viele Personen beisammensitzen können.
  • Auf stark frequentierten Plätzen werden die Kommunikationsmassnahmen verstärkt.

Das Stadtrat erneuert zudem seine Appelle an die Bevölkerung:

  • Bleiben Sie grundsätzlich zu Hause. Falls ein Aufenthalt draussen nötig ist, sind gut frequentierte Plätze und Flanierzonen zu meiden.
  • Halten Sie sich konsequent an die Regeln des Bundes und des Kantons, insbesondere auf das Versammlungsverbot und aufs Social Distancing.
  • Kommen Sie nicht nach Luzern, sofern Sie nicht in der Stadt wohnen, ausser es ist geschäftlich nötig.

Die Luzerner Polizei wird die Einhaltung der Massnahmen verstärkt überprüfen. Der Stadtrat behält sich indes vor, bei Bedarf weitergehende Einschränkungen zu prüfen.

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