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KOMMENTAR: Cannabis-Projekt: Kiffen mit Bewilligung

Flurina Valsecchi, Stv. Chefredaktorin und Leiterin regionale Ressorts, über das Cannabis-Forschungsprojekt der Uni Bern mit Luzerner Beteiligung.
Flurina Valsecchi

Flurina Valsecchi

Es fehlt nur noch das grüne Licht aus Bern, bis rund 600 Kiffer in der Apotheke ganz legal Cannabis kaufen können. Auch Luzerner Konsumenten dürfen mitrauchen. So will es das nationale Forschungsprojekt der Uni Bern, das nicht nur viel kostet (mehr als 1 Million Franken), sondern auch aufwendig ist (grosse Mengen an Cannabis werden mit behördlicher Erlaubnis angebaut).

Die Forscher untersuchen unter anderem, ob die Studienteilnehmer mehr kiffen, wenn sie das Cannabis legal im Laden kaufen können. Trifft dies nicht zu, wäre diese Erkenntnis ein starkes Argument für eine Legalisierung. So könnte in der Schweiz eine grosse Zahl regelmässiger Cannabis-Konsumenten – man spricht von über 210 000 Personen – entkriminalisiert werden. Vielleicht ginge der Konsum bei einer Legalisierung sogar zurück, liegt doch auch im Verbot gerade für viele Junge der Reiz am Kiffen.

Die Akzeptanz in der Gesellschaft ist in den letzten Jahren gewachsen. Auch Cannabis als Heilmittel hat die Diskussion geöffnet. In der Schweiz geht es zwar nicht so schnell vorwärts wie in anderen Ländern, dennoch könnte die seriöse Untersuchung den Weg zur Legalisierung ebnen. Auch wenn Hanfanbau grundsätzlich nicht Sache des Staates ist.

Flurina Valsecchi

flurina.valsecchi@luzernerzeitung.ch

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