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Kommentar

Kultur-Kräfte in Ebikon bündeln

Roman Hodel, Redaktor Stadt / Region Luzern, über ein Projekt im Restaurant Sonne in Ebikon
Roman Hodel
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Da soll noch einer sagen, in Ebikon tue sich kulturell nichts. Bereits seit längerem fordert eine Initiative, die noch hängig ist, eine Veranstaltungshalle mit Platz für bis zu 500 Leuten. Letztes Jahr gründeten vier Ebikoner zudem den Verein Kulturwerk. Dieser holte im März Peach Weber nach Ebikon, im Herbst folgen Kliby & Caroline und Bo Katzman. Und nun also die «Kultursonne», mit Fokus Theater – aber nicht nur.
Das ist grundsätzlich gut für eine Agglo-Gemeinde, die bald 140 00 Einwohner zählt und die laut Prognosen in den nächsten Jahren stark wachsen wird. Zumal Ebikon im Vergleich etwa mit Horw oder Kriens punkto Kultur Nachholbedarf hat.
Die Frage ist allerdings, ob man die Kräfte nicht besser bündelt. Der Verein Kulturwerk und die «Kultursonne» könnten an einem Strick ziehen. Und möglicherweise entspräche ein modernisierter Sonnen-Saal sogar dem Wunsch der Initianten nach einem Veranstaltungsort – auch wenn die Zielgrösse vermutlich nicht erreicht würde.
Denn: Die Konkurrenz durch die etablierten Häuser in Luzern bleibt gross. Auch haben manche mit ihrem Kulturangebot in Ebikon schon Schiffbruch erlitten – Beispiel Openair oder Ebofestival. Und nicht zuletzt begrüsst die Gemeinde zwar Kultur-Interventionen – aber Geld gäbe es wohl kaum für alle.

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