Kommissar Flückiger ermittelt am 26. August

Der dritte Luzerner «Tatort», mit Stefan Gubser und Delia Mayer, thematisiert das diskrete Geschäft sogenannter Ansiedlungsspezialisten für reiche Ausländer. «Hanglage mit Aussicht» mit Kommissar Reto Flückiger und seiner Kollegin Liz Ritschard ist am 26. August auf SF 1 zu sehen.

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Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Yvonne Veitli (Sabina Schneebeli) am Fundort des ermordeten Benjamin Gross. (Bild: SRF/Daniel Winkler)

Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Yvonne Veitli (Sabina Schneebeli) am Fundort des ermordeten Benjamin Gross. (Bild: SRF/Daniel Winkler)

Erste Einvernahme: Delia Mayer als Liz Ritschard und Stefan Gubser als Reto Flückiger haben ein paar Fragen an Peter Freiburghaus als Rolf Arnold. (Bild: SRF/Daniel Winkler)

Erste Einvernahme: Delia Mayer als Liz Ritschard und Stefan Gubser als Reto Flückiger haben ein paar Fragen an Peter Freiburghaus als Rolf Arnold. (Bild: SRF/Daniel Winkler)

Am Anfang des dritten Luzerner «Tatorts» nach «Wunschdenken» und «Skalpell» hält Regierungsrat Mattmann auf der Wissifluh, an bester Lage hoch über dem Vierwaldstättersee, eine Rede zum Schweizer Nationalfeiertag, und schliesst sie mit den Worten: «Die Schweiz gehört uns allen.» Die Frage, ob dem (noch) so ist, befeuert die politische Diskussion in der Schweiz seit 50 Jahren, heisst es in iner Miedienmitteilung von SRF. Dabei würden die Angst vor der Zersiedlung der Schweizer Landschaft, vor «Überfremdung» durch Zuwanderung, vor Bodenspekulation und dem unkontrollierten Zustrom von ausländischem Kapital auf den einheimischen Immobilienmarkt eine Rolle spielen.

Landung auf der Wissifluh: Claudia Arnold (Sarah Sophia Meyer) mit Benjamin Gross (Edi Stöckli) und Regierungsrat Mattmann (Jean-Pierre Cornu). (Bild: SRF/Daniel Winkler)

Landung auf der Wissifluh: Claudia Arnold (Sarah Sophia Meyer) mit Benjamin Gross (Edi Stöckli) und Regierungsrat Mattmann (Jean-Pierre Cornu). (Bild: SRF/Daniel Winkler)

«Tatort» greift heikles Thema auf

Im «Tatort: Hanglage mit Aussicht» gehört das schöne Stückchen Schweiz namens Wissifluh (noch) einer (fiktiven) Familie namens Arnold. Inspiriert dazu, deren Geschichte als «Tatort» zu erzählen, hat den Drehbuchautor Felix Benesch eine Frage, die in ihm die kriminelle Fantasie anregte, als er zum ersten Mal selbst auf der Wissifluh stand: Wie, mit welchen mehr oder weniger legalen Mitteln, kann man jemanden, der nicht auf Rosen gebettet, aber im Besitz einer so attraktiven Immobilie ist, dazu bringen, diese zu verkaufen?

pd/zim

HINWEIS
«Tatort: Hanglage mit Aussicht», Sonntag, 26. August, 20.05 Uhr, SF1

Kurzinhalt des dritten «Tatort»

 

Ein stadtbekannter Lebemann aus dem Luzerner Jet-Set liegt tot in einem Waldstück unterhalb der Wissifluh. Alles deutet darauf hin, dass er aus der Seilbahn gestossen wurde, die zum Ausflugsrestaurant hoch über dem Vierwaldstättersee hinaufführt. Dort fand am Vorabend eine 1. August-Feier statt. Regierungsrat Mattmann, der als Festredner geladen war, wurde Zeuge eines Streits zwischen dem Besitzer der Wissifluh und dem Mordopfer, das in die Wissifluh investieren wollte. Mattmann drängt auf Festnahme des streitsüchtigen Bergbauern. Doch Flückiger erweitert den Ermittlungshorizont und stösst auf die diskreten Manchenschaften von Ansiedlungsspezialisten für reiche Ausländer. Geht hier tatsächlich jemand über Leichen, um an Immobilien in exklusiver Lage zu kommen?

pd/zim