KOMMISSION: Bestattungen sollen doch nichts kosten

Die Geschäftsprüfungs­kommission des Grossen Stadtrates will keine neuen Bestattungsgebühren. Sie lehnt die Teilrevision ebenso ab wie den Kredit für die Sanierung des Friedhofs Friedental.

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(Symbolbild Nadia Schärli/Neue LZ)

(Symbolbild Nadia Schärli/Neue LZ)

Die neue Gebührenordnung wird grossmehrheitlich abgelehnt, wie die Stadt Luzern mitteilt. Bestattungen in der Stadt Luzern sollen nach Meinung des Stadtrates nicht mehr kostenlos sein. Für die Sanierung des Friedhofgebäudes Friedental stimmten die Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission einem Kredit von 2,5 Millionen Franken zu, jedoch lehnt die GPK einen Kredit in der Höhe von 6,5 Millionen Franken für die Sanierung des Friedhofs Friedental mehrheitlich ab. Diese Neugestaltung hätte neue Bestattungsformen wie zum Beispiel Eichenwaldgräber oder ein Gemeinschaftsgrab mit Namensnennung ermöglichen sollen.

Die Stadt Luzern will das Reglement über das Bestattungs- und Friedhofwesen abändern. Bisher hat die Friedhofsverwaltung die Kosten übernommen. Eine Umfrage bei den Fraktionen des Grossen Stadtrates hat gezeigt, dass die Gebühren nicht auf Wohlwollen stossen. Damit ist eine Wiederholung des Szenarios vom November 2008 durchaus realistisch. Damals erlitt dieselbe Idee des Stadtrats schon einmal Schiffbruch – auf der Ebene der Geschäftsprüfungskommission.

Das Geschäft wird nun im Luzerner Stadtparlament beraten .

rem