Kompromiss: 1000 gemeinnützige Wohnungen

Die Wohnbaugenossenschaften schlagen einen Kompromiss zwischen der Initiative «Für zahlbaren Wohnraum» und dem Reglement des Stadtrates vor: In den nächsten 15 Jahren sollen in der Stadt Luzern 1000 gemeinnützige Wohnungen entstehen.

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Blick auf die Stadt Luzern. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Blick auf die Stadt Luzern. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Geht es nach dem Luzerner Stadtrat, sollen in den nächsten 15 Jahren 720 Gemeinnützige Wohnungen gebaut werden. Der Mieterverband, die Grünen und die SP fordert dagegen in der Volksinitiative «Für zahlbaren Wohnraum» einen gemeinnützigen Wohnungsanteil von 16 Prozent in den nächsten 25 Jahren, was rund 1650 Wohnungen entspricht.

Kompromiss mit 1000 Wohnungen

Laut einer Mitteilung der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften unterstützen diese das «Reglement über die Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus» des Luzerner Stadtrats. Sie sehen den Kompromiss aber bei 1000 gemeinnützigen Wohnungen in den nächsten 15 Jahren. Dies entspreche einem Anteil von 14,7 Prozent des gesamten städtischen Wohnungsbestandes. Die Genossenschaften verpflichten sich in einem Schreiben an den Stadtrat, bei der Realisierung der anspruchsvollen Ziele konstruktiv mitzuwirken.

CVP und FDP unterstützen gemäss einer ersten Stellungnahme den Vorschlag der Genossenschaften und fordern das Initiativkomitee, diesem Vorschlag zu folgen und die Initiative zurückzuziehen.

pd/bep