KONFESSION: CVP entdeckt die Immigranten

Im Kanton Luzern leben rund 4500 Katholiken aus dem Kosovo. Darin sieht die CVP sowohl für sich als auch für die Immigranten Chancen.

Drucken
Teilen
Martin Schwegler, der Parteipräsident der CVP Luzern. (Bild Chris Iseli / Neue LZ)

Martin Schwegler, der Parteipräsident der CVP Luzern. (Bild Chris Iseli / Neue LZ)

Das Schlüsselerlebnis hatte der Luzerner CVP-Parteipräsident Martin Schwegler im Februar. In der Sempacher Festhalle versammelten sich Hunderte von Exil-Kosovaren anlässlich der erste Jahresfeier der Unabhängigkeit des Kosovos.

Eingeladen von der Christlichdemokratischen Union der Albaner, richtete er eine Grussbotschaft an die Festgemeinde. Noch heute spricht er begeistert von diesem Anlass: Motiviert vom positiven Erlebnis in Sempach, lud er eine Delegation der Kosovaren wenige Wochen später zur CVP-Delegiertenversammlung ein.

Auf der Basis der Zugehörigkeit zur selben Religion soll die Kooperation der CVP mit den Immigranten aus dem Kosovo nun vertieft werden. Die Zielvorgabe formuliert Schwegler folgendermassen: «Analog dem Movimento Populare Italo-Svizzero kann ich mir vorstellen, dass auch die Kosovaren eine politische Vereinigung gründen.» Vertreter vom Movimento sitzen bereits im Luzerner CVP-Parteivorstand und nehmen auch an den Delegiertenversammlungen teil.

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen sie in der «Zentralschweiz am Sonntag».