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KONFLIKTBEWÄLTIGUNG: Mehr Fälle bei Ombudsstelle der Stadt Luzern

Bei der Ombudsfrau der Stadt Luzern haben sich 2017 mehr Personen gemeldet als im Vorjahr. Sowohl die Zahl der Fälle als auch jene der Anfragen stiegen an. 20 der 82 neuen Fälle konnten in einem Beratungsgespräch erledigt werden. Es gab ausserdem einen Whistleblower-Fall.
Die Ombudsfrau Lucia Schnider hatte mehr Arbeit. (Bild: Nadja Schärli/Archiv)

Die Ombudsfrau Lucia Schnider hatte mehr Arbeit. (Bild: Nadja Schärli/Archiv)

Insgesamt gingen fünf Fälle mehr ein als 2016, wie dem Jahresbericht der Ombudsstelle zu entnehmen ist, der am Montag veröffentlicht wurde. Zudem wurden acht Fälle aus dem Vorjahr übernommen, Ende 2017 waren noch zwölf Fälle pendent.

Die parlamentarische Ombudsstelle berät, prüft Beschwerden oder Beanstandungen gegen die Verwaltung und vermittelt bei Konflikten zwischen Bürgern und der Verwaltung. In 62 Fällen und somit in 75 Prozent der eingegangenen Fälle nahm die Ombudsstelle mit der Verwaltung Kontakt auf und war vermittelnd oder prüfend tätig.

Die meisten Fälle betrafen wie im Vorjahr die Sozialdirektion. 24 mal ging es um den Kindes- und Erwachsenenschutz, 14 mal um Sozialhilfe. Die Finanzdirektion mit Steuern und Betreibungen war 18 mal betroffen. Für die Direktion Umwelt, Verkehr und Sicherheit hatte die Ombudsstelle 13 Fälle zu bearbeiten und je zwei für die Bau- und Bildungsdirektion.

Ein Whistleblower-Fall

Mit 40 Prozent am stärksten vertreten war die Altersgruppe von 51- bis 65-Jährigen. Auch neun verwaltungsinterne Fälle wurden behandelt, in einem Fall wurde die Ombudsstelle als Meldestelle für Missstände angerufen.

Um zehn Prozent gestiegen ist auch die Zahl der Anfragen. 249 mal ging es um kurze Rechtsauskünfte oder Informationen und Weiterweisungen an die zuständigen Stellen. Somit häufte die Ombudsfrau 2017 erneut zahlreiche Überstunden an. Ihr Pensum wird von 40 auf 60 Prozent erhöht.(sda)

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