KONKURRENZKAMPF: Wenn die Bauern mauern und gärtnern

Bauern können auch bauen oder gärtnern. Nur: Wenn sie das tun, arbeiten sie unter günstigeren Bedingungen als die spezialisierte Konkurrenz. Diese wehrt sich nun.

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Werner Bründler, Direktor des Gewerbeverbandes des Kantons Luzern. (Bild Fabienne Arnet/Neue LZ)

Werner Bründler, Direktor des Gewerbeverbandes des Kantons Luzern. (Bild Fabienne Arnet/Neue LZ)

Ob im Waldstrassenbau oder bei Aushubarbeiten: Immer mehr Landwirte arbeiten auf fremdem Terrain. Auch der Luzerner Forstunternehmer Daniel Ott oder Marco Meier vom Littauer Gartenunternehmen Hodel & Partner spüren die zunehmende Konkurrenz aus der Landwirtschaft.

Dass die Bauern ihre Arbeitskraft vermehrt ausserhalb ihres Betriebes anbieten, stören grundsätzlich weder Ott noch Müller. Aber sie verlangen, dass für alle die gleichen gesetzlichen Anforderungen und Rahmenbedingungen gelten sollen. So sei etwa zu korrigieren, dass die Bauern bis zu 75'000 Franken Umsatz keine Mehrwertsteuern zu leisten haben. Werner Bründler, Direktor des Gewerbeverbandes des Kantons Luzern, ist die Problematik bekannt. Er ärgert sich über Bauern, die auf ihrem Areal zum Beispiel einen Auto-Occasionshandel betreiben, weil gesetzlich vorgeschriebene Installationen oft fehlen würden.

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».