Konrad Vogel erhält Horwer Anerkennungspreis

Am traditionellen Neujahrsapéro in Horw übergab die Gemeinde den Anerkennungspreis an Konrad Vogel. Dem Anlass wohnten mehr als 500 Besucher bei.

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Die Preisträger (von links): Judith Schilling, Daniela Polli, Heidi Rogger, Judith Abegg, Konrad Vogel, Maria Greco und Brigitte Amrein. (Bild: PD / Benno Bühlmann)

Die Preisträger (von links): Judith Schilling, Daniela Polli, Heidi Rogger, Judith Abegg, Konrad Vogel, Maria Greco und Brigitte Amrein. (Bild: PD / Benno Bühlmann)

Sichtlich gerührt war Konrad Vogel bei der Übergabe des Anerkennungspreises. Er dankte den zahlreichen Wegbegleitern für die intensive Zusammenarbeit während den vergangenen 30 Jahren und gab sein lyrisches Talent zum Besten. «Konrad Vogel war immer mit Leib und Seele dabei und wirkte mit Kopf, Herz und Hand», würdigte Gemeindepräsident Markus Hool den Preisträger in seiner Laudatio. Der Preisträger war während 30 Jahren Präsident der Kunst- und Kulturkommission und gründete unter anderem die Gemeindebibliothek und die Horwer Volkshochschule.

Die Preisträger (von links): Judith Schilling, Daniela Polli, Heidi Rogger, Judith Abegg, Konrad Vogel, Maria Greco und Brigitte Amrein. (Bild: PD / Benno Bühlmann)

Die Preisträger (von links): Judith Schilling, Daniela Polli, Heidi Rogger, Judith Abegg, Konrad Vogel, Maria Greco und Brigitte Amrein. (Bild: PD / Benno Bühlmann)

Dieses Jahr wurden erstmals drei Förderpreise im Gesamtwert von 50'000 Franken vergeben. Zum einen an Judith Abegg und ihr Projekt «Illusum sum». Abegg will mir ihrem Team und der Horwer Bevölkerung während mehreren Wochen ein eigenes Theaterstück entwickeln. Auch ausgezeichnet wurde das Projekt «Sagenhaftes Horw». Brigitte Amrein und Maria Greco werden verschiedene Theatertouren durchs Dorf und auf der Halbinsel anbieten und dabei Horwer Originale wieder zum Leben erwecken. «Wir freuen uns, mit Ihnen sagenumwobene Orte zu besuchen und alte Geschichten wiederzuentdecken», sagte Maria Greco.

Die Gemeinde Horw fördert auch ein Kunstprojekt von Menschen mit einer Behinderung. Bis im Herbst entstehen 70 Kunstwerke, die im Gemeindehaus ausgestellt werden. «Wir wollen verborgene Talente zum Vorschein bringen und auch zur Integration beitragen», sagte Judith Schilling, Leiterin des Wohnhauses Horw der Stiftung Brändi.

pd/rem