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Konsequenzen der Carparkierungsvarianten

Ein allfälliger Entscheid für eine der beiden seit Mittwoch zur Debatte stehenden Carparkierungsvarianten könnte weitreichende Konsequenzen für den Tourismus haben. Nach der Meinung von Parkhaus-Musegg-Initiant Fritz Studer ist es entscheidend, dass die Touristen in der Innenstadt den Car verlassen können (siehe Interview).

Gleicher Ansicht sind die Tourismusunternehmen: Es sei zentral, dass die Carparkierung im Stadtzentrum möglich bleibe (Ausgabe von Mittwoch). Diese Sichtweise vertreten sowohl Luzern Tourismus, als auch die City Vereinigung und der Quartierverein Altstadt, die Juweliere Bucherer und Gübelin, das Souvenirgeschäft Casagrande und die Confiserie Bachmann – alle mit Geschäften an Schwanenplatz oder Grendel – sowie der Wirtschaftsverband Stadt Luzern.

«Bei der direkten Zufahrt geht es auch um die Art und Weise, wie man Gäste in Luzern empfängt: durch die Haus- und nicht durch die Hintertür», erklärt Jörg Baumann, Mediensprecher von Bucherer. Entscheidend sei dabei, wo man den Car verlasse; bei den Parkhaus-Projekten wäre das mitten in der Altstadt, ähnlich wie heute.

Tourismusunternehmen sind «offen»

Der zweite ausschlaggebende Punkt für den Cartourismus sei das kleine Zeitbudget der Gruppenreisenden, so Baumann. Auch wenn die Fahrt von der Allmend mit dem Zug nur zwei Minuten betrage, sei der Zeitaufwand gross: «Gruppen sind nicht gleich agil wie Individualtouristen.» Deshalb favorisiere die Tourismusbranche Luzerns die Variante «Allmend mit Innenstadtparkhaus». Sollte sich die Stadtpolitik aber gegen diese Variante entscheiden, dürften Touristencars nicht mehr in der Innenstadt parkieren.

Stellen sich die Tourismusunternehmen also gegen die Variante, die nur Carparkierung auf der Allmend und im Hinder Schlund zulassen würde? «Wir wollen kein Ergebnis vorwegnehmen, sondern sehen der nun kommenden Erarbeitung von Lösungen im Dialog positiv entgegen», sagt Jörg Baumann.

Allerdings nehme man den Stadtrat betreffend Mitwirkung beim Wort. «Betroffene und Tourismusexperten müssen einbezogen werden», so Baumann. Das gut funktionierende heutige Carregime am Schwanenplatz zeige schliesslich, dass ein gemeinsames Engagement erfolgreich sein könne. Dafür sei man gern bereit, mitzuarbeiten. (bev)

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