Konservatorium: Das Asbestdach wird zerlegt

Die Sanierung des Konservatoriums Dreilinden ist in vollem Gange. Die Arbeiten am Dach stellen eine besondere Herausforderung dar.

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Das Hauptgebäude des Konservatoriums ist derzeit vollständig mit einem Baugerüst versehen. (Bild: Pius Amrein/neue LZ)

Das Hauptgebäude des Konservatoriums ist derzeit vollständig mit einem Baugerüst versehen. (Bild: Pius Amrein/neue LZ)

Wer durch den Konsipark spaziert, sieht sofort die Gerüste, die das Hauptgebäude des Konservatoriums Dreilinden in Luzern umhüllen. Diese werden benötigt, um die markante Fassade sowie das Dach zu sanieren. Das Konservatorium wird bereits seit Frühling 2011 für 3,6 Millionen Franken saniert. Projektleiter Andreas Madoery erklärt: «Die gesamte Aussenhülle des Hauptgebäudes erhält zurzeit eine Auffrischung. Besondere Beachtung wird der Sanierung der Natursteinfassade geschenkt, um diese besser vor Feuchtigkeit zu schützen.» 

Komplett erneuert wird auch die Abdeckung des Dachs. «Dies ist nicht ganz einfach, denn die benötigten Faserzementplatten haben ein spezielles Kleinformat, das nicht mehr erhältlich ist.» Daher hätten diese extra hergestellt werden müssen.

Aussehen verändert sich nicht

Das Gebäudeensemble wurde zwischen 1890 und 1904 erbaut und hatte eine Auffrischung dringend nötig. Denn das Dach war teilweise undicht, und die Fassade wies Feuchtigkeitsschäden auf. Das Aussehen des markanten Baus wird sich aber nach der Sanierung nicht verändern; die bestehende Substanz soll möglichst erhalten werden.

Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende November abgeschlossen. «Wir hatten Glück mit dem Wetter, und wir sind absolut im Fahrplan», so Madoery. Auch punto Kosten sei man bisher auf Kurs.

Olivia Steiner

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