KONTROLLEN: Gemeinde setzt Leinenzwang durch

Nachdem es im Sommer vermehrt zu Problemen mit freilaufenden Hunden kam, hat Meggen reagiert: Die Polizei wurde aufgeboten.

Olivia Steiner
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Gemeinderat Josef Scherer beim Fridolin-Hofer-Platz in Meggen. Dort müssen Hunde an der Leine geführt werden (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Gemeinderat Josef Scherer beim Fridolin-Hofer-Platz in Meggen. Dort müssen Hunde an der Leine geführt werden (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

«Seit Jahren haben wir immer wieder das Problem, dass einige Hundehalter sich nicht an die Leinenpflicht halten.» Das sagt Josef Scherer, der als Megger Gemeinderat dem Ressort Umwelt/Sicherheit vorsteht. Leinenzwang für Hunde gilt in Meggen einerseits in den Schutzgebieten im Meggerwald, andererseits auf öffentlichen Parkanlagen entlang des Seeufers. Konkret müssen Hunde also beispielsweise in der gesamten Liegenschaft Meggenhorn, beim Seeacher und beim Fridolin-Hofer-Platz an die Leine genommen werden.

Uneinsichtige werden angezeigt

Der Gemeinderat will künftig vermehrt auf dem Leinenzwang bestehen. Dies auch, um unserem Legislaturziel, bestehende Vorschriften besser durchzusetzen, gerecht zu werden», sagt Scherer. Deshalb habe die Gemeinde die Polizei in den letzten Monaten beauftragt, vermehrt Kontrollen zu machen. «Es wurden Verwarnungen ausgesprochen, vereinzelt auch Anzeige erstattet», so Scherer. «Wir erwarten, dass Hundehalter sich an die Leinenpflicht halten.» Die Hunde für ein Bad im See von der Leine zu lassen, sei nach wie vor erlaubt. Jedoch dürften keine Badegäste gestört würden und die Hunde müssten anschliessend wieder angeleint werden. «Inzwischen hat sich die Situation gebessert», so Scherer. Uneinsichtige Hundehalter würden weiterhin verwarnt und im Wiederholungsfall verzeigt.