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Stadt Luzern will den Verkehr
an 19 Stellen dosieren

Damit der Verkehr auf den Hauptachsen flüssiger läuft, wird er bei Ausfahrten und auf Nebenstrassen zurückgehalten – so sieht es das Luzerner Gesamtverkehrskonzept vor. Nächstes Jahr werden Massnahmen für 2,57 Millionen Franken umgesetzt.
Stefan Dähler
Die bereits umgesetzten (grün markiert) und für 2019 geplanten Massnahmen (orange markiert) des Gesamtverkehrskonzepts in der Übersicht. Grafik: Stadt Luzern

Die bereits umgesetzten (grün markiert) und für 2019 geplanten Massnahmen (orange markiert) des Gesamtverkehrskonzepts in der Übersicht. Grafik: Stadt Luzern

Das Problem ist bekannt und sorgt regelmässig für Ärger: Während der Stosszeiten kommt es in Luzern häufig zu grösseren Verkehrsproblemen. Mit vielen kleinen Massnahmen will die Stadt dem entgegenwirken und hat dafür gemeinsam mit dem Kanton, dem Verkehrsverbund und Luzern Plus ein Gesamtverkehrskonzept erarbeitet. Dieses sieht vor allem die Installation mehrerer Dosierungsanlagen auf Nebenstrassen und bei Parkhaus-Ausfahrten vor. So wird der Verkehr zurückgehalten, damit er auf den Hauptstrassen besser fliesst. Dadurch soll vor allem der ÖV, der bekanntlich oft auf Hauptstrassen unterwegs ist, zuverlässiger werden.

Nächstes Jahr will die Stadt nun 23 Massnahmen aus dem Konzept umsetzen, wie sie mitteilt. Das sind unter anderem folgende:

  • Insgesamt sollen 19 Dosierungsanlagen erstellt werden (siehe Grafik).
  • Die Dreilindenstrasse, auf der der Verkehr oft stockt, soll während der Stosszeiten dem Bus vorbehalten sein. Die Autos würden stattdessen über die Adligenswilerstrasse zum Luzernerhof geführt.
  • Weiter wird auf der Arsenalstrasse in Kriens stadtauswärts zwischen den Einmündern Eichwald- und Grosshofstrasse ein Einbahnregime eingeführt. Künftig soll auch der 14er-Bus dort durchfahren. Heute absolviert er eine aufwendige Schlaufe rund um den Autobahnanschluss und die Eichwilstrasse.
  • Die Bushaltestelle Casino-Palace wird zu einer elektronischen Fahrbahnhaltestelle umgewandelt. Das heisst, der Bus erhält beim Wegfahren durch eine Lichtsignalanlage den Vortritt und verliert so keine Zeit mehr, weil er warten muss, bis ihn ein Automobilist einspuren lässt.

Für die Umsetzung rechnet die Stadt Luzern mit Kosten von 2,57 Millionen Franken. Der Grosse Stadtrat hat den Bruttokredit 2016 bereits bewilligt. Effektiv bezahlen muss die Stadt 1,46 Millionen Franken, der Rest entfällt auf den Bund, den Kanton Luzern und andere Gemeinden. Bereits umgesetzt wurden folgende Massnahmen: Verlängerung Busspur Pilatusstrasse, Fahrbahnhaltestelle Haldensteig, elektronische Fahrbahnhaltestelle Maihofmatte und die Busschleuse beim Kreisel Schachenweid in Ebikon.

Die geplanten Massnahmen liegen vom 5. bis 24. September öffentlich auf. Einsehen kann man sie beim Tiefbauamt der Stadt Luzern an der Industriestrasse 6, werktags von 8 bis 11.45 Uhr und 14 bis 17 Uhr. Am 11. September um 18 Uhr findet dort zudem eine öffentliche Informationsveranstaltung statt.

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