Korner soll Kantonsgericht präsidieren

Andreas Korner (CVP) und Marius Wiegandt (SVP) sollen Präsident beziehungsweise Vizepräsident des neuen Kantonsgerichtes des Kantons Luzern werden. So lauten die Vorschläge des Obergerichtes und des Verwaltungsgerichtes.

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Andreas Korner ist Präsident des neuen Kantonsgerichtes. (Bild: Archiv Pius Amrein/Neue LZ)

Andreas Korner ist Präsident des neuen Kantonsgerichtes. (Bild: Archiv Pius Amrein/Neue LZ)

Die Wahlvorschläge der obersten kantonalen Gerichte für das künftige Präsidium des neuen Kantonsgerichtes für die erste Amtsdauer ab 1. Juni 2013 liegen vor. Die Geschäftsleitung des Kantonsrates hat an ihrer Sitzung vom Mittwoch dieser Woche die entsprechende Mitteilung von Obergericht und Verwaltungsgericht zustimmend zur Kenntnis genommen, heisst es in einer Medienmitteilung des Kantons vom Freitag.

Demnnach werden der heutige Präsident des Verwaltungsgerichtes, Andreas Korner (CVP), als Präsident des Kantonsgerichts und der heutige Präsident des Obergerichtes Marius Wiegand (SVP) als Vizepräsident des Kantonsgerichtes vorgeschlagen. Die Vorschläge der Gerichte werden gemäss Mitteilung dem Kantonsrat voraussichtlich an der Märzsession 2013 zur Wahl vorgelegt.

Das Recht der Gerichte, der Geschäftsleitung zuhanden des Kantonsrates einen Wahlvorschlag für das Präsidium des Kantonsgerichts vorzulegen, wurde vom Kantonsrat im Mai 2012 im Rahmen des Gesetzes über die Schaffung des Kantonsgerichtes beschlossen. Die Gesetzesänderungen treten am 1. Juni 2013 in Kraft. Gemäss Verfassung wählt der Kantonsrat das Präsidium des Kantonsgerichtes für zwei Jahre.

pd/zim